Zwar verpasste die Mannschaft von Teamchef Matthias Unger am Sonntag bei NLS 9 aufgrund eines Ausfalls des #650 MAXSEL Energy Solution BMW M240i den vorzeitigen Titelgewinn, dennoch reist die siebenfache NLS-Meistermannschaft dank der sechs zuvor errungenen Klassensiege mit vier Zählern Vorsprung zum großen Saisonfinale am 10. Oktober 2026 und hat damit weiterhin alle Chancen, zum achten Mal NLS-Champion zu werden.
Klasse BMW M240i: Sieg und viel Pech für den #650 MAXSEL Energy Solutions BMW M240i
NLS 8 hätte für Sven Markert, Edoardo Bugane und Yannick Fübrich nicht besser laufen können. Souverän fuhr das Fahrertrio mit dem #650 MAXSEL Energy Solutions BMW M240i zum sechsten Klassensieg in dieser Saison. Bei NLS 9 lieferte das Fahrertrio ebenfalls einen fehlerfrei Job ab und führte trotz schwierigster Witterungsbedingungen mit viel Aquaplaning auf der Strecke lange die Klasse an. Rund eine Stunde vor Schluss mussten sie allerdings das Fahrzeug mit einem technischen Defekt abstellen.„Nach dem erneuten Klassensieg am Samstag hätten wir natürlich gerne am Sonntag mit einem weiteren Erfolg bei NLS 9 die Meisterschaft vorzeitig perfekt gemacht. Leider war das Glück jedoch dieses Mal nicht auf unserer Seite und wir mussten mit dem Fahrzeug unseren ersten Nuller in dieser Saison hinnehmen. Vor dem Saisonfinale haben wir nun noch vier Punkte Vorsprung und werden natürlich alles geben, um dieses Polster zu verteidigen. Es wird in jedem Fall äußerst spannend werden“, erklärt Teamchef Matthias Unger.
Der #653 UVio BMW M240i von 'Farquini', Chad Gilsinger und Ben Jacobs sah am Samstag auf dem vierten Rang die Zielflagge. Am Sonntag reichte es dann mit dem zweiten Platz sogar für ein Podiumsergebnis. Neben 'Farquini' saß hier der Spanier Ignacio Montenegro am Lenkrad. Der #651 VEEDOL BMW M240i von Danny Brink, Andreas Winkler, Adam Tang und Markus Bückle fuhr bei NLS 8 auf den siebten Rang. Am Sonntag bei NLS 9 teilten sich dann Lars Harbeck, Andreas Winkler und Adam Tang zusammen das Fahrzeug. Nach guter Leistung fielen sie jedoch in der Endphase des Rennens den schwierigen Bedingungen zum Opfer und mussten das Fahrzeug vorzeitig abstellen. Dafür fuhr der #652 SSB Wägetechnik BMW M240i mit Arthur Copstein, Siri Hökfelt, Danny Brink und Markus Bückle in diesem Rennen auf den vierten Platz, nachdem das Fahrzeug am Vortag noch ohne zählbares Ergebnis geblieben ist. Hier saßen Arthur Copstein, Serghei Ievlev und Evgenii Magidovich am Steuer.





