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Tourenwagen Junior Cup
07.09.2026

Robin Böhm zeigt starke Entwicklung bei Salzburgring-Premiere

Beim fünften Saisonlauf des ADAC Tourenwagen Junior Cup stellte sich Robin Böhm am vergangenen Wochenende einer neuen Herausforderung. Erstmals ging der Youngster von Georg Motorsport auf dem schnellen Salzburgring an den Start. Nach einem schwierigen Auftakt steigerte sich der Förderpilot des ADAC Nordbaden kontinuierlich, kämpfte sich am Samstag von Startplatz elf auf Rang acht nach vorne und sorgte am Sonntag mit Platz sechs im Zeittraining für ein weiteres Ausrufezeichen.

Der Start in das Wochenende verlief zunächst nicht nach Wunsch. Probleme mit der Bremsanlage kosteten Robin im Freien Training wichtige Fahrzeit. Gerade auf der für ihn neuen Strecke fehlten dadurch wertvolle Kilometer, um sich an die besonderen Anforderungen des Highspeed-Kurses zu gewöhnen.

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Im ersten Zeittraining am Samstag kam eine weitere Besonderheit des Salzburgrings hinzu. Auf den langen Vollgaspassagen spielt der Windschatten eine entscheidende Rolle. Robin fand dabei nicht immer die optimale Position und musste sich letztlich mit Startplatz elf zufriedengeben.

Vor dem Rennen sorgte dann auch das Wetter für zusätzliche Spannung. Immer wieder wechselten Regen und trockene Phasen, bevor sich das Feld auf Slickreifen auf den Weg machte. Robin fand im Rennen deutlich besser in seinen Rhythmus und nutzte nun auch den Windschatten seiner Konkurrenten. In einem spannenden Lauf arbeitete er sich Stück für Stück nach vorne und wurde am Ende als Achter gewertet. Damit sammelte der Rookie erneut wichtige Meisterschaftspunkte und bestätigte mit einem weiteren Top-Ten-Ergebnis seinen positiven Trend.

Am Sonntag folgte dann das sportliche Highlight des Wochenendes. Im zweiten Zeittraining zeigte sich der Youngster mit seinem VW up! GTI von Beginn an deutlich zufriedener. Zunächst versuchte er, innerhalb einer größeren Gruppe den wichtigen Windschatten zu nutzen. Als sich dort keine optimale Runde ergab, änderte er seine Strategie. Erst kurz vor Schluss fand der 16-Jährige die passende Konstellation und verbesserte sich mit seiner letzten schnellen Runde noch auf einen starken sechsten Startplatz.

Das abschließende Rennen verlief dagegen turbulent. Nach einer zusätzlichen Einführungsrunde und einem schwierigen ersten Start wurde der Lauf bereits früh mit der roten Flagge unterbrochen. Beim anschließenden Restart ging Robin wieder von Position sechs ins Rennen. In der Folge fehlte ihm jedoch vor allem die Geschwindigkeit aus den Kurven heraus. Während der Topspeed auf den langen Geraden passte, verlor er bei der Beschleunigung immer wieder den Anschluss und konnte sich gegen die Konkurrenz nur schwer verteidigen. Zwischenzeitlich lag der Georg-Motorsport-Pilot noch auf Rang acht, im endgültigen Klassement wurde er als Zwölfter gewertet.

„Der Anfang des Wochenendes war durch die Probleme mit der Bremse nicht einfach. Danach haben wir uns aber immer weiter gesteigert. Am Samstag konnte ich im Rennen gut im Windschatten mitfahren und mich von Platz elf auf acht verbessern. Mit dem Qualifying am Sonntag war ich dann richtig zufrieden. Das Auto hat super funktioniert und mit meiner letzten Runde noch auf Platz sechs zu fahren, war richtig gut. Im Rennen hat uns dann leider etwas Speed aus den Kurven heraus gefehlt und ich konnte die Position nicht halten. Insgesamt nehme ich trotzdem viel aus dem Wochenende mit“, fasste der Baden-Würtenberger zusammen.

Nach fünf Veranstaltungen biegt die Rookie-Saison des Nachwuchspiloten nun auf die Zielgerade ein. Nach einer kurzen Pause wartet vom 17. bis 18. Oktober das Saisonfinale des ADAC Tourenwagen Junior Cup auf dem Nürburgring. Anders als der Salzburgring ist die Strecke in der Eifel für Robin bereits bekannt und er möchte gemeinsam mit Georg Motorsport die positive Entwicklung der vergangenen Monate beim Finale noch einmal bestätigen.
„Ich freue mich auf den Nürburgring. Wir haben über die Saison sehr viel gelernt und ich merke, dass wir immer näher an die vorderen Plätze herankommen. Ein großes Dankeschön geht an Georg Motorsport, den ADAC Nordbaden, meine Eltern sowie alle Partner und Unterstützer, die mir diese Saison ermöglichen“, blickt Robin voraus.
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