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Tourenwagen Junior Cup
29.06.2026

Robin Böhm kämpft sich durch Hitzeschlacht am Nürburgring

Extrem hohe Temperaturen, anspruchsvolle Bedingungen und zwei intensive Rennen: Für Robin Böhm stand am vergangenen Wochenende das zweite Rennwochenende im ADAC Tourenwagen Junior Cup auf dem Programm. Auf dem 5,137 Kilometer langen Grand-Prix-Kurs des Nürburgrings trat der Nachwuchsfahrer aus Wilhelmsfeld für Georg Motorsport an und stellte sich einer echten Hitzeschlacht. Lufttemperaturen von bis zu 39 Grad Celsius verlangten den Youngstern im Cockpit des VW up! GTI alles ab. Für Robin wurde das Wochenende zur nächsten wichtigen Lernkurve in seiner ersten Tourenwagen-Saison.

Bereits der Freitag bot einen ersten Vorgeschmack auf die bevorstehenden Herausforderungen. Bei hohen Temperaturen ging es für Böhm zunächst darum, nach dem erfolgreichen Saisonauftakt in Hockenheim wieder in den Rhythmus zu finden und sich auf den anspruchsvollen Kurs in der Eifel einzustellen. Mit Platz neun im freien Training legte der 16-Jährige eine solide Grundlage für den weiteren Verlauf des Wochenendes.

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Das erste Rennen am Samstag entwickelte sich zum bislang heißesten Lauf in der Geschichte des ADAC Tourenwagen Junior Cup. Robin startete von Position zehn und erwischte einen starken Beginn. Schon in der Anfangsphase machte er mehrere Plätze gut und lag zwischenzeitlich sogar auf Rang sechs. Damit bestätigte der Rookie, dass er sich im engen Feld bestens zurechtfindet.

Im weiteren Verlauf setzte die enorme Hitze jedoch dem Material zu. Wie mehrere Fahrer im Feld kämpfte auch Böhm mit nachlassender Leistung seines Fahrzeugs. Besonders in den letzten Runden verlor der Youngster dadurch wertvolle Zeit und musste einige Positionen abgeben. Trotzdem sicherte er sich mit Platz neun erneut ein Ergebnis in den Punkterängen.

„Der Start war sehr gut und hat eigentlich genauso funktioniert, wie ich es mir vorgestellt hatte. Zwischenzeitlich lag ich sogar auf Platz sechs. Zum Ende hin hatte das Auto durch die Hitze dann leider einen deutlichen Leistungseinbruch. Ich habe versucht, alles zu regeln und dagegenzuhalten, aber am Ende habe ich mit stumpfen Waffen gekämpft. Platz neun war unter diesen Umständen noch ein gutes Ergebnis“, fasste Robin Böhm den Samstag zusammen.

Am Sonntag präsentierten sich die Bedingungen zwar etwas angenehmer, dennoch blieb das Wochenende eine große Aufgabe für Fahrer und Material. Robin ging als Zehnter ins Rennen und erwischte erneut einen guten Start. In den ersten Kurven machte der Youngster aus dem ADAC Junior Team Nordbaden Positionen gut und reihte sich in einer größeren Kampfgruppe ein. Über mehrere Runden kämpfte er im dichten Verkehr um die Punkteränge.
Dann wiederholte sich das Problem vom Vortag. Durch die engen Windschattenduelle erhielt der Motor nicht genug frische Luft, die Temperaturen stiegen an und die Leistung brach erneut ein. Robin verlor über mehrere Runden deutlich an Pace und fiel im Klassement zurück. In der Schlussphase fand er noch einmal etwas Tempo, ehe es in einem engen Zweikampf zu einer unglücklichen Berührung kam. Der Youngster brachte das Rennen dennoch zu Ende und wurde schließlich auf Rang 17 gewertet.

Trotz des schwierigen Sonntags zog der Rookie aus Wilhelmsfeld ein konstruktives Fazit: „Der Start war wieder gut und ich habe mich in den ersten Kurven verbessert. Als die Leistung eingebracht, habe ich mehrere Sekunden pro Runde verloren. Das Ergebnis war natürlich nicht das, was ich mir gewünscht habe, aber ich nehme viele Dinge aus dem Wochenende mit.

Bereits in zwei Wochen wartet mit dem Red Bull Ring die nächste Station im engen Sommerkalender der Serie. Zuvor steht für Robin noch ein Einsatz im Kartslalom auf dem Programm.
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