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Tourenwagen Golden Ära
03.09.2026

Asch und Nissen triumphieren mit historischen Tourenwagen in Spa

Spektakuläre Fahrzeuge, schnelle Runden und zwei prominente Sieger: Beim Auftritt der Tourenwagen Golden Ära in Spa-Francorchamps (28. bis 30. August 2026) gingen die Gesamtsiege an Sebastian Asch und Kris Nissen.

Doch die Routiniers mussten sich auf der anspruchsvollen Ardennen-Achterbahn mit den Fahrzeugen aus verschiedenen Epochen von DTM, DRM, DTC und WTCC gegen starke Konkurrenz behaupten.

Bereits im Qualifying zeigte sich, wie eng es an der Spitze zugehen würde. Kris Nissen stellte seinen BMW E30 M3 DTM mit einer Zeit von 2:37,125 Minuten auf die Pole-Position. Dahinter folgten Uwe Sahler/Michael Selbach, Tor Magne Tjemsland, Sebastian Asch/Roland Asch und Ralf Schrage. Die ersten fünf lagen innerhalb von weniger als zweieinhalb Sekunden.
 

Sebastian Asch gewinnt Rennen 1

Im ersten Rennen schlug Sebastian Asch zurück. Gemeinsam mit Roland Asch wurde der Ford Sierra RS500 Cosworth von Startplatz vier aus zum schnellsten Fahrzeug im Rennen. Sebastian Asch setzte sich an die Spitze und brachte den Gesamtsieg nach Hause.

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Dahinter sorgte Tor Magne Tjemsland für eine der Überraschungen des Wochenendes. Der Norweger war zuvor noch nie in Spa-Francorchamps gefahren, fand sich mit seinem BMW E30 M3 aber schnell auf der anspruchsvollen Strecke zurecht. Im Ziel belegte er mit 14,049 Sekunden Rückstand den zweiten Gesamtrang.

Kris Nissen musste sich nach einer Zeitstrafe wegen eines Frühstarts mit Rang drei zufriedengeben. Michael Sadurski folgte im Opel Ascona auf dem vierten Platz, während Ralf Schrage mit seinem Ford Sierra Cosworth RS500 die Top Fünf komplettierte.

Kris Nissen schlägt in Rennen 2 zurück

Im zweiten Rennen ließ sich Nissen den Sieg nicht mehr nehmen. Der ehemalige DTM-Pilot setzte sich mit seinem BMW E30 M3 DTM durch und gewann nach 26:44,376 Minuten. Damit gelang ihm nach dem Rückschlag im ersten Lauf die passende Antwort.

Hinter Nissen ging es erneut eng zu. Ralf Schrage zeigte mit seinem Ford Sierra Cosworth RS500 eine starke Vorstellung. Beim Start machte er gleich mehrere Positionen gut und sammelte zwischenzeitlich sogar Führungskilometer. Am Ende wurde der GoldenÄra-Neuzugang mit dem zweiten Gesamtrang belohnt.

Michael Sadurski komplettierte im Opel Ascona als Dritter das Podium. Nur 1,584 Sekunden trennten ihn von Schrage. Tor Magne Tjemsland belegte diesmal Rang vier vor Jörg Bernhard im BMW M3 E36.

Für Sebastian und Roland Asch verlief der zweite Lauf dagegen nicht mehr nach Wunsch. Nach ihrem Erfolg im ersten Rennen kamen sie mit dem Ford Sierra RS500 Cosworth auf Gesamtrang sieben ins Ziel.

Damit gab es in Spa-Francorchamps zwei unterschiedliche Gesamtsieger und zahlreiche historische Rennfahrzeuge auf den vorderen Positionen. Sebastian Asch und Kris Nissen unterstrichen ihre Klasse, gleichzeitig machten Tjemsland, Schrage und Sadurski deutlich, dass die etablierten Namen in der Tourenwagen GoldenÄra starke Konkurrenz bekommen haben.
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