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Tourenwagen Golden Ära
01.10.2026

10 Jahre Tourenwagen Golden Ära: Die Helden kehren an den Nürburgring zurück

Großes Jubiläum beim ADAC/RGB Saisonfinale: Vom 02. bis 04. Oktober 2026 feiert die „Tourenwagen Golden Ära“ auf dem Nürburgring ihr zehnjähriges Bestehen.

Historische Rennwagen aus DTM, STW, WTCC und DRM sowie bekannte Fahrer vergangener Jahrzehnte sorgen auf dem Grand-Prix-Kurs für eine Reise durch die Tourenwagen-Geschichte.

Kaum eine Epoche hat den deutschen Motorsport so nachhaltig geprägt wie die großen Jahre der Tourenwagen. Vor allem die Deutsche Tourenwagen-Meisterschaft sorgte mit spektakulären Rad-an-Rad-Duellen, seriennah wirkenden Rennwagen und großen Fahrerpersönlichkeiten für Bilder, die vielen Fans bis heute in Erinnerung geblieben sind.

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Die Wurzeln reichen dabei weit zurück. Auf die Ära der Deutschen Rennsport-Meisterschaft (DRM) von 1971 bis 1985 folgten die großen Jahre der DTM von 1984 bis 1996. Später bestimmten die technisch hochentwickelten Zweiliter-Tourenwagen der STW sowie Fahrzeuge aus ETCC und WTCC das Geschehen.

Seit 2016 bringt die heutige „Tourenwagen Golden Ära“, die zuvor unter anderem als Tourenwagen Classics beziehungsweise DTM Classic auftrat, die Fahrzeuge und Protagonisten dieser Zeit zurück auf die Rennstrecke. Beim ADAC/RGB Saisonfinale wird nun das zehnjährige Bestehen gefeiert.

Dabei dürfen sich die Besucher nicht nur auf zahlreiche historische Tourenwagen freuen. Auch bekannte Fahrer aus der damaligen Zeit gehören zum Konzept. Namen wie Roland Asch, Kris Nissen, Marc Hessel oder Leopold von Bayern stehen stellvertretend für eine Ära, in der die Nähe zwischen Fahrern und Fans einen besonderen Stellenwert hatte.

Die historischen Rennwagen werden dabei keineswegs nur ausgestellt. Auf dem Grand-Prix-Kurs des Nürburgrings sind sie im Renneinsatz und bringen Sound und Atmosphäre vergangener Tourenwagen-Jahre zurück.

Eine zusätzliche Attraktion beim Jubiläum ist das „Group A Revival“. Das 40-minütige Rennen ist ausschließlich für DTM-, BTCC- und Gruppe-A-Fahrzeuge aus den Jahren 1982 bis 1992 vorgesehen.

Zum Rennformat gehört ein Pflichtboxenstopp mit Fahrerwechsel. Damit bekommt das Group A Revival einen eigenständigen Charakter und bringt einige der charakteristischsten Tourenwagen der 1980er- und frühen 1990er-Jahre gemeinsam auf die Strecke.

Am Samstag stehen zwei jeweils 30-minütige Qualifyings auf dem Programm. Am Sonntag folgen zwei Rennen über jeweils 30 Minuten. Hinzu kommt das 40-minütige Group A Revival.

Samstag:
• 30 Minuten Qualifying 1
• 30 Minuten Qualifying 2

Sonntag:
• 30 Minuten Rennen 1
• 30 Minuten Rennen 2
• 40 Minuten Group A Revival
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