Mit dem neuesten Mitglied der Kundensportfamilie von Porsche schließt sich der Kreis: Von jetzt an basieren alle vier GT-Rennwagen der Sportwagenschmiede auf dem Elfer. Gleichzeitig erweitert der neue 911 Challenge das Portfolio um ein neues Einstiegsmodell. Anders als der im August 2025 vorgestellte Cup-Rennwagen nutzt der Challenge große Anteile seriennaher GT3-Technik. Dazu gehören neben der Aerodynamik ein Siebengang-PDK-Getriebe, das Lenkrad aus dem GT3 RS mit erweiterten, rennsportspezifischen Funktionen und auch eine Klimaanlage. Einstellbare Fahrhilfen wie ABS, Traktionskontrolle und das elektronische Stabilitätsprogramm ESC erleichtern den Motorsport-Einstieg ebenso wie variable Fahrdynamiksysteme. Hierzu zählt auch das mehrfach einstellbare Porsche Torque Vectoring Plus (PTV+). Der 911 Challenge kann ab der Saison 2027 weltweit in zahlreichen Markenpokalen eingesetzt werden.
„Die GT3-Modelle prägen seit ihrer Einführung das Selbstverständnis von Porsche als Sportwagenhersteller wie kaum eine andere Fahrzeugfamilie. Sie werden im Schulterschluss mit dem Motorsport gedacht und entwickelt“, sagt Thomas Laudenbach, Leiter Porsche Motorsport. „Mit dem 911 Challenge wird diese Tradition um ein Modell erweitert, das die Faszination des Motorsports in einem 911 für neue Kundengruppen erlebbar macht.“
Michael Dreiser, Leiter Vertrieb Porsche Motorsport: „Der 911 Challenge überträgt das Fahrerlebnis des straßenzugelassenen 911 GT3 so direkt wie nie zuvor in den Kundensport. Fahrer finden sich ohne lange Eingewöhnungszeit zurecht und können ihre ersten Rennstreckenkilometer auf einem vertrauten Fahrzeugkonzept absolvieren. Wir verfolgen hier ein Prinzip, das bis in die 60er Jahre zurückgeht: Unsere Kunden erhalten ein einsatzbereites Rennfahrzeug inklusive Motorsport-Sicherheitstechnik, Datenerfassung, Ersatzteilsupport und technischer Dokumentation.“
Serienmotor und PDK-Getriebe aus dem 911 GT3
Der hochdrehende Sechszylinder-Boxermotor mit 4,0 Liter Hubraum stammt weitgehend aus dem Serien-GT3, erreicht aber eine Höchstleistung von 379 kW (515 PS, 911 GT3 (WLTP)*: Kraftstoffverbrauch kombiniert: 13,8 – 13,7 l/100 km; CO₂-Emissionen kombiniert: 312 – 310 g/km; CO₂-Klasse: G) bei 8500 Umdrehungen pro Minute. Die maximale Drehzahl liegt bei 9000/min. Der modifizierte Endschalldämpfer verfügt auch in der Rennversion über einen Katalysator, kommt aber ohne Partikelfilter aus. Die Kraftübertragung erfolgt analog zum Serienauto über ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe. Funktionen wie das wahlweise automatische oder manuelle Schalten über Wippen am Lenkrad bleiben bestehen.Im Fahrwerksbereich erwarten den Challenge-Kunden viele Rennsportkomponenten, beispielsweise aus dem 911 Cup. Die Stoßdämpfer arbeiten mit einer motorsportspezifischen Kennlinie. Der Querstabilisator aus der Serie ist dreifach einstellbar. Die profillosen Rennslicks werden auf 18-Zoll-Felgen montiert und über die serienmäßige Fünf-Loch-Anbindung befestigt. Hier orientiert sich der Challenge am erst kürzlich präsentierten 911 GT4 R. Die Rennbremsanlage mit Stahlbremsscheiben (vorn/hinten 380 mm Durchmesser) entspricht ebenfalls der Technik im GT4 R.









