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Sonstiges
18.02.2026

Nürburgring investiert in Streckensicherheit

Vor dem Beginn der Nordschleifen-Saison 2026 zeigt sich die Interessengemeinschaft Langstrecke Nürburgring (ILN) mit den infrastrukturellen Verbesserungen entlang der bald 100 Jahre alten Eifelstrecke sehr zufrieden. Dies betrifft insbesondere die Digitalisierung des 20,832 Kilometer langen Traditionskurses mit umfassender Kameraabdeckung und LED-Panels sowie viele weitere Maßnahmen zum Erhalt und zur Weiterentwicklung der einzigartigen Sportstätte. Dies kommt auch der Sicherheit der Rennteilnehmer zugute.

„Grundsätzlich verfolgen der Nürburgring und die ILN ein gemeinsames Ziel: Beide Seiten wollen Langstreckenrennen auf der schönsten Strecke der Welt dauerhaft sicherstellen“, betont der ILN-Vorsitzende Martin Rosorius. „Daher sind wir sehr erfreut, dass der Streckenbesitzer speziell die Verbesserung der Sicherheit offensiv vorantreibt und dabei auch auf die Expertise der Fahrer-AG der ILN zurückgreift – so wie zuletzt bei einer Begehung der Nordschleife geschehen, als es um die Beurteilung von durchgeführten und geplanten Maßnahmen ging. Dabei freut es mich besonders, dass fortan Andreas Gülden als neues Mitglied der Fahrer-AG sein Know-how als Chefinstruktor der Nürburgring Driving Academy einbringt.“

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Wie groß die Attraktivität der Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) und des 24-Stunden-Rennens auf der Nordschleife ist, unterstreicht das Interesse des viermaligen Formel-1-Weltmeisters Max Verstappen an einem Start in der Eifel. Um dies zu ermöglichen, musste für den zweiten NLS-Saisonlauf eigens ein neuer Termin gefunden werden. Hierdurch kann der Niederländer wie gewünscht eine Testveranstaltung vor dem Saison-Highlight bestreiten. „Dass war für viele Beteiligte zu diesem Zeitpunkt der Vorbereitungen ein Kraftakt und mit vielen Herausforderungen verbunden – jetzt erwarte ich, dass Verstappens Teilnahme nun auch offiziell bestätigt wird“, unterstreicht Rosorius. „Denn die Streaming-Zahlen von 2025 zeigen eindrucksvoll: Die Teilnahme des Formel-1-Weltmeisters führt zu einem weltweiten Populäritätsschub für die NLS und das 24-Stunden-Rennen. Dies kann einen internationalen Sogeffekt erzeugen, von dem am Ende alle profitieren: Teams, Fans und Streckenbetreiber“

„Darüber hinaus arbeitet die ILN mit seinen fachkundigen Mitgliedern auch weiterhin an Lösungen für die Zukunft, die dem Teilnehmer-Rückgang entgegenwirken“, so der ILN-Vorsitzende. „So etwa an der Frage, wie attraktiver, sicherer und kostengünstiger Motorsport unterhalb der Top-Klassen aussehen kann.“
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