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14.09.2026

50 Kult-Trabis erobern bei Rallye-Abenteuer den Sachsenring

Bei Red Bull Rennpappe wurde Sachsen für einen Tag zur großen Bühne für die Rennpappe. Rund 115 Kilometer führte die Rallye vom August-Horch-Museum in Zwickau über die DTM auf dem Sachsenring, Chemnitz, Hohenstein-Ernstthal und Mülsen zurück zum Ring.
 
Bei den Wertungsprüfungen waren Wissen, Geschick und vor allem Teamgeist gefragt. Von „Trabikunde“ über Luftmatratzen-Aufpumpen und Radwechsel auf Zeit bis zum heißen Draht und Geschicklichkeitsparcours war alles dabei, was einen etwas anderen Rallyetag ausmacht.

Gänsehautmoment: 50 Trabant auf dem Sachsenring

Das große Highlight wartete bereits während der Tour: Alle 50 Rennpappen gingen gemeinsam auf eine Präsentationsrunde über den Sachsenring – mitten im DTM-Wochenende.
 
Wo kurz darauf die Rennkolosse der DTM um Zehntelsekunden kämpften, gehörte die Strecke für einen Moment den Zweitaktern. Vor den Fans auf den Tribünen traf ostdeutsche Automobilgeschichte auf modernen Motorsport – und 50 Trabant wurden zu den vielleicht ungewöhnlichsten Gaststartern des DTM-Wochenendes.
 
Mit dabei war auch Claudia Schmutzler, die als „Jacqueline Struutz“ alias „Jacqui“ aus dem Kultfilm „Go Trabi Go“ selbst ein Stück Trabi-Geschichte geschrieben hat. Bei Red Bull Rennpappe ging sie mit einem der Filmautos auf Tour und übernahm zudem eine besondere Aufgabe als Jurorin.
 
Claudia Schmutzler: „Mit einem der Filmautos nach den ganzen Jahren wieder unterwegs zu sein und dann gemeinsam mit so vielen Trabis auf den Sachsenring zu fahren, war schon ein besonderer Moment. Dieses ‚Go Trabi Go‘-Gefühl war sofort wieder da – nur diesmal mit 50 Rennpappen und ganz vielen Menschen, die diese Leidenschaft gemeinsam feiern.“
 
Auch Biathlon-Olympiasieger Michael Rösch tauschte für einen Tag seinen TV-Expertenjob gegen Lenkrad und Zweitakter. MTB-Freeriderin Patricia Druwen wechselte ebenfalls das Sportgerät: Statt auf zwei Rädern ging es für die Red Bull Athletin diesmal auf vier Rädern im Trabi durch Westsachsen.
 
Michael Rösch: „Das war einfach ein richtig guter Tag mit viel Liebe zum Detail und jeder Menge Passion an den Stationen der Wertungsprüfungen. Bemerkenswert: Unser ‚Olympia Skiteam Struutz‘ lag bis zur Hälfte der Rallye in den Top 3, zwischendurch sogar an der Spitze. Doch am Ende gewinnt nicht der Schnellste auf der Straße – es geht um das gemeinsame Erlebnis, die Aufgaben und natürlich jede Menge Spaß. Diese Mischung aus Heimat, Trabi und Motorsport passt einfach.“
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