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STT
30.08.2026

Ex-Formel-1-Pilot Mazepin dominiert STT in Spa

Der frühere Formel-1-Pilot Nikita Mazepin hat das bisherige Rennwochenende der Spezial Tourenwagen Trophy am Freitag (28.08.26) bis Samstag (29.08.26) in Spa-Francorchamps geprägt. Bei seinem ersten Einsatz für das Team Motopark sicherte sich der Russe im Mercedes-AMG GT3 die Pole-Position und gewann anschließend souverän das erste Rennen.

Bereits im Freien Training setzte sich Mazepin an die Spitze des Feldes. Im Qualifying unterstrich der ehemalige Haas-Pilot seine Ambitionen und eroberte mit einem Vorsprung von 4,160 Sekunden die Pole-Position.

Auch im ersten Rennen ließ sich der 27-Jährige den Gesamtsieg nicht nehmen. Nach 16 Runden überquerte Mazepin im Mercedes-AMG GT3 nach 40:37,150 Minuten als Erster die Ziellinie. Gleichzeitig entschied er die Klasse 2 für sich.

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Mazepin bestritt damit sein erstes Rennen in Europa seit fünf Jahren. Seine Rückkehr wurde möglich, nachdem die FIA Anfang August 2026 die seit dem 01. März 2022 geltenden Beschränkungen für russische und belarussische Motorsportler aufgehoben hatte. Die Hintergründe der Entscheidung beleuchten wir in einem gesonderten Bericht.
Russische und belarussische Fahrer im Motorsport laut FIA-Beschluss wieder möglich
Hinter dem siegreichen Motopark-Piloten erreichten Klaus Niesen und Rolf Ludwig Becker im Mercedes-AMG GT3 von Schmickler Performance by Ravenol den dritten Gesamtrang und Platz zwei in der Klasse 2.
 

Bölting entscheidet die Klasse 3 für sich

Den Sieg in der Klasse 3 sicherte sich Joachim Bölting. Der UP2Race-Pilot absolvierte im Porsche GT4 RS 15 Runden und belegte damit den vierten Gesamtrang. Seine Teamkollegen Peter Terting und Thomas Frank folgten mit einem weiteren Porsche GT4 RS auf Platz zwei der Klasse.

Michael Luther brachte den BMW M4 GT4 von Schmickler Performance by Ravenol auf den dritten Klassenrang. Dahinter folgten Andreas Schürmann und Michael Crossley-Wright im Aston Martin Vantage GT4 von Dörr Motorsport sowie Alex Lambertz im Lotus Emira GT4 des Teams AP Motors.

In der Klasse 5 setzte sich Roland Hertner durch. Der Fahrer des Liqui Moly Teams Engstler erreichte mit seinem Hyundai i30 TCR den neunten Gesamtrang. Marko Akmadza belegte im Hyundai i30 N von STENLE Marketing by Mertens Motor den zweiten Platz der Klasse.

Für STT-Serienorganisator Rolf Krepschik bedeutet der Auftritt eines ehemaligen Formel-1-Piloten zusätzliche internationale Aufmerksamkeit für die traditionsreiche Breitensportserie. 

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