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Rallye WM
12.03.2026

Safari Rallye Kenia: Zurück in die Wildnis des Rift Valley

Nach dem winterlichen Saisonauftakt in Europa wartet auf die Teams der Rallye WM ein kompletter Szenenwechsel. Vom 12. bis 15. März geht es in die Hitze Afrikas.

Nach Monte Carlo und Schweden, wo zuletzt noch Schnee und Eis die Bedingungen bestimmten, wird es nun wärmer. Viel wärmer. Die legendäre Safari Rally Kenya steht auf dem Programm. Insgesamt 20 Wertungsprüfungen werden innerhalb von vier Tagen ausgetragen.

Die Rallye verabschiedet sich vom bisherigen Start in der Hauptstadt Nairobi und konzentriert sich künftig vollständig auf die spektakuläre Landschaft rund um den Lake Naivasha im Great Rift Valley. Statt winterlicher Straßen erwartet die Teams eine Mischung aus staubigen Schotterpisten, tiefen Spurrillen und extrem wechselnden Bedingungen. Hohe Temperaturen, feiner Staub und plötzlich einsetzende Regenfälle können die Strecken innerhalb weniger Minuten komplett verändern.

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Gerade nach den winterlichen Rallyes in Europa bedeutet der Wechsel nach Afrika eine enorme Herausforderung für Fahrer und Teams. Während im Schnee vor allem Präzision und Gefühl gefragt sind, zählen in Kenia vor allem Zuverlässigkeit, Fahrzeughaltbarkeit und eine clevere Strategie. Lange Wertungsprüfungen, harte Schläge und die Gefahr von Reifenschäden stellen Mensch und Material auf eine harte Probe.

Die Safari Rally besitzt in der Geschichte der Rallye-Weltmeisterschaft einen besonderen Stellenwert. Schon seit den 1970er-Jahren gilt sie als Symbol für extreme Rallye-Abenteuer. Auch heute bleibt sie eine der spektakulärsten Veranstaltungen im Kalender – und oft entscheidet nicht nur die Geschwindigkeit, sondern vor allem das Durchhaltevermögen über den Sieg.
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