Rallye EM
28.07.2026
Rallye Polen – Rajd Polski: Teemu Suninen gewinnt und baut Führung aus
Der Kampf um Sekunden begann bereits vor dem offiziellen Start: Dominik Stříteský und Beifahrer Ondřej Krajča gewannen die Qualifying-Prüfung und erhielten die Ehre, die Strecke zu eröffnen. Doch die tschechische Besatzung konnte den Vorteil einer weniger verschmutzten Strecke nicht lange genießen. Ein Unfall in der dritten Prüfung bedeutete das Aus für ihre Rallye.
Mit einer Bestzeit auf der folgenden Wertungsprüfung übernahmen Teemu Suninen/Antti Haapala die Führung von ihren Škoda Markenkollegen Jakub Matulka/Daniel Dymurski. Die Italiener Andrea Mabellini/Virginia Lenzi sowie das polnische Škoda Duo Mikołaj Marczyk/Szymon Gospodarczyk schlossen sich dem erbitterten Vierkampf um die Führung an und sorgten entlang der Wertungsprüfungen für Unterhaltung bei Tausenden von Fans. Am Ende des ersten Tages lagen Teemu Suninen/Antti Haapala mit 8,4 Sekunden Vorsprung vor Andrea Mabellini/Virginia Lenzi in Führung. Jakub Matulka/Daniel Dymurski und die Titelverteidiger Mikołaj Marczyk/Szymon Gospodarczyk folgten mit Rückständen von 0,5 bzw. 1,8 Sekunden.
Der spannende Kampf um den Sieg setzte sich am Sonntag auf der zweiten Etappe fort. Mit drei Bestzeiten auf den sieben Wertungsprüfungen des Tages sicherten sich Teemu Suninen/Antti Haapala den Sieg. Jakub Matulka/Daniel Dymurski und Mikołaj Marczyk/Szymon Gospodarczyk belegten die Plätze zwei und drei, sodass das Podium komplett von Škoda Fahrern besetzt war. „Diese Rallye war ziemlich knifflig, der Sieg nimmt in meiner Karriere einen ganz besonderen Platz ein“, betonte Teemu Suninen, der dem Team The Racing Factory zudem den ersten Gesamtsieg in der FIA Rallye-Europameisterschaft bescherte. Der 32-jährige Finne baute seinen Vorsprung auf Andrea Mabellini in der Fahrer-Gesamtwertung auf 23 Punkte aus. Titelverteidiger Mikołaj Marczyk liegt nach vier von sieben Läufen auf dem dritten Platz.
Die FIA Rallye-Europameisterschaft wird vom 14. bis 16. August mit der Barum Czech Rally Zlín fortgesetzt.





