Zum Auftakt stand am 03. Januar der Prolog der 48. Ausgabe auf dem Programm, ehe am heutigen 04. Januar 2026 die erste reguläre Etappe gefahren wurde. Die 305 Kilometer lange Etappe gewann das private deutsche X-raid-Mini-Team (Trebur – aus der Nähe von Frankfurt) mit Guillaume De Mevius (B) und Beifahrer Mathieu Baumel (F).
Bei den Motorrädern gewann Edgar Canet (E) vor Daniel Sanders (AUS) mit dem Werkseinsatz von Red Bull KTM Factory Racing.
Insgesamt umfasst die Dakar wieder 13 Wertungsetappen, ergänzt durch einen Ruhetag in Riyadh, der Hauptstadt Saudi-Arabiens. Die Strecke bildet eine große Schleife durch verschiedene Regionen des Landes und führt über mehrere tausend Kilometer, davon ein Großteil als anspruchsvolle Wertungsprüfungen.
Charakteristisch für die Route sind schnelle Schotterpisten, technisch fordernde Navigationsabschnitte sowie ausgedehnte Dünenfelder, die erneut eine zentrale Rolle spielen. Die Mischung aus Tempo, Navigation und Zuverlässigkeit macht die Dakar auch 2026 zu einem extremen Prüfstein für Mensch und Material.
Starterfeld und Fahrzeugklassen
Für die Rallye Dakar 2026 werden wieder rund 800 Teilnehmer erwartet. Das Starterfeld verteilt sich auf die bekannten Kategorien: Motorräder, Autos (Ultimate / T1+), Challenger, SSV, Trucks und auch Dakar Classic für historische Fahrzeuge.Vor allem in der Auto- und Motorradklasse ist die Leistungsdichte traditionell besonders hoch, mit einer Mischung aus Werksfahrzeugen und ambitionierten Privatteams.
Favoriten und Titelverteidiger
In der Auto-Kategorie zählt der Vorjahressieger 2025, Nasser Al-Attiyah, auch 2026 erneut zum engsten Favoritenkreis. Der Katarer gewann die Dakar 2025 mit dem Prodrive Hunter und bringt enorme Erfahrung in Navigation und Wüstentaktik mit. Ob er seinen Titel erfolgreich verteidigen kann, hängt wie immer von Zuverlässigkeit, Strategie und fehlerfreier Navigation ab.Zu den weiteren Siegkandidaten gehören erneut die etablierten Teams und Hersteller, die in den vergangenen Jahren das Geschehen bei der Dakar geprägt haben.
Der Mythos lebt weiter






