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Rallye Dakar
04.01.2026

Fakten zu zwei Wochen Wüstenmarathon durch Saudi-Arabien

Die Rallye Dakar 2026 startete am 03. Januar 2026 und führt erneut durch Saudi-Arabien. Der härteste Marathon-Rallye-Klassiker der Welt endet nach rund zwei Wochen Renndauer, am 17. Januar 2026. Start- und Zielort liegen beide in der Hafenstadt Yanbu am Roten Meer, an der Westküste des Landes.

Zum Auftakt stand am 03. Januar der Prolog der 48. Ausgabe auf dem Programm, ehe am heutigen 04. Januar 2026 die erste reguläre Etappe gefahren wurde. Die 305 Kilometer lange Etappe gewann das private deutsche X-raid-Mini-Team (Trebur – aus der Nähe von Frankfurt) mit Guillaume De Mevius (B) und Beifahrer Mathieu Baumel (F).

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Bei den Motorrädern gewann Edgar Canet (E) vor Daniel Sanders (AUS) mit dem Werkseinsatz von Red Bull KTM Factory Racing.

Insgesamt umfasst die Dakar wieder 13 Wertungsetappen, ergänzt durch einen Ruhetag in Riyadh, der Hauptstadt Saudi-Arabiens. Die Strecke bildet eine große Schleife durch verschiedene Regionen des Landes und führt über mehrere tausend Kilometer, davon ein Großteil als anspruchsvolle Wertungsprüfungen.

Charakteristisch für die Route sind schnelle Schotterpisten, technisch fordernde Navigationsabschnitte sowie ausgedehnte Dünenfelder, die erneut eine zentrale Rolle spielen. Die Mischung aus Tempo, Navigation und Zuverlässigkeit macht die Dakar auch 2026 zu einem extremen Prüfstein für Mensch und Material.

Starterfeld und Fahrzeugklassen

Für die Rallye Dakar 2026 werden wieder rund 800 Teilnehmer erwartet. Das Starterfeld verteilt sich auf die bekannten Kategorien: Motorräder, Autos (Ultimate / T1+), Challenger, SSV, Trucks und auch Dakar Classic für historische Fahrzeuge.

Vor allem in der Auto- und Motorradklasse ist die Leistungsdichte traditionell besonders hoch, mit einer Mischung aus Werksfahrzeugen und ambitionierten Privatteams.

Favoriten und Titelverteidiger

In der Auto-Kategorie zählt der Vorjahressieger 2025, Nasser Al-Attiyah, auch 2026 erneut zum engsten Favoritenkreis. Der Katarer gewann die Dakar 2025 mit dem Prodrive Hunter und bringt enorme Erfahrung in Navigation und Wüstentaktik mit. Ob er seinen Titel erfolgreich verteidigen kann, hängt wie immer von Zuverlässigkeit, Strategie und fehlerfreier Navigation ab.

Zu den weiteren Siegkandidaten gehören erneut die etablierten Teams und Hersteller, die in den vergangenen Jahren das Geschehen bei der Dakar geprägt haben.
Der Mythos lebt weiter

Weit mehr als ein Rennen!

Auch 2026 bleibt die Rallye Dakar weit mehr als nur ein Rennen. Sie ist ein Marathon-Abenteuer, bei dem nicht allein die schnellste Zeit entscheidet, sondern das Zusammenspiel aus Technik, Teamarbeit und fahrerischer Disziplin. Der Start und das Ziel in Yanbu setzen dabei einen symbolischen Rahmen für zwei Wochen Extremsport unter härtesten Bedingungen. Schon wie schon zu Beginn 1979, als die allererste Rallye Dakar, am 26. Dezember 1978 in Paris, gestartet wurde und am 14. Januar 1979 in Dakar (Senegal)  zu Ende ging. Erster Sieger in der Auto-Kategorie war Alain Génestier im Range Rover. Bei den Motorrädern war Cyril Neveu mit einer Yamaha erfolgreich.
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