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Rallye Dakar
05.01.2026

Enge Zeitabstände bestimmten die 2. Etappe

Die zweite Etappe der Rallye Dakar 2026 führte das Feld, am heutigen Montag, von der Küste ins anspruchsvollere Hinterland und brachte bereits erste Vorzeichen im Kampf um die Gesamtwertung. Lange Sonderprüfung, wechselnde Untergründe und hohe Anforderungen an Navigation und Material machten den Tag zu einer echten Standortbestimmung.

Autos: Toyota dominiert den Tag, Al-Attiyah übernimmt die Führung

In der Autoklasse setzte sich Seth Quintero im Toyota Hilux durch und feierte einen überzeugenden Etappensieg. Toyota präsentierte sich insgesamt extrem stark und belegte mehrere Spitzenplätze in der Tageswertung. Trotz dieser Überlegenheit gelang es Nasser Al-Attiyah, mit einer kontrollierten und fehlerfreien Fahrt die Gesamtführung zu übernehmen. Der Dacia-Pilot verzichtete bewusst auf maximales Risiko und profitierte von Konstanz sowie kleinen Zeitverlusten seiner direkten Konkurrenten.

Nach zwei Etappen liegen mehrere Fahrer innerhalb weniger Minuten, teils sogar Sekunden, beieinander – ein klares Signal, dass die Dakar 2026 sportlich außergewöhnlich eng geführt wird.

Motorräder: Sanders setzt erstes Ausrufezeichen

Bei den Motorrädern war Daniel Sanders der Mann des Tages. Der KTM-Pilot gewann die Etappe und übernahm gleichzeitig die Gesamtführung. Die Sonderprüfung verlangte präzises Navigieren, insbesondere in offenen Passagen, was Sanders konsequent umsetzte. Hinter ihm folgten Edgar Canet (KTM) und Ricky Brabec (Honda) mit geringen Zeitabständen. Bis Platz fünf waren es nur knapp acht Minuten Unterschied.
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