Nach dem Sieg 2025 galt das Ziel einer erfolgreichen Titelverteidigung, das nach guten Leistungen am zweiten und dritten Tag aber auch nach herben Zeitverlusten am ersten und vierten Tag in weite Ferne gerückt war. In Abwägung mit gesundheitlichen Restrisiken, die seit ihrer Verletzungspause in der vergangenen Saison weiter bestehen, fiel die Entscheidung zur frühzeitigen Aufgabe.
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Bei der Baja Jordanien 2025 hatten sich Yazeed Al-Rajhi und Timo Gottschalk bei einem Unfall jeweils Wirbelbrüche zugezogen, deren Heilung in unterschiedlichen Geschwindigkeiten verlief. Um die vollständige Genesung und die weitere Karriere nicht zu gefährden, entschieden sich Al-Rajhi/Gottschalk heute mangels sportlicher Perspektive für den weiteren Verlauf der Rallye Dakar 2026 dazu, der vollständigen Genesung volle Priorität einzuräumen.Yazeed Al-Rajhi: „Die weiteren herben Zeitverluste heute haben mich dazu bewogen, die Rallye Dakar frühzeitig zu beenden. Meine Rückenverletzungen waren ausreichend vor der Rallye Dakar genesen, aber noch nicht vollständig. Diesen Prozess zu gefährden, ohne eine Chance auf ein Top-Resultat, fühlte sich nicht richtig an. Deswegen gilt der vollständigen Heilung jetzt die oberste Priorität.“
Timo Gottschalk: „Die Rallye Dakar ist nicht so verlaufen, wie wir uns erhofft hatten und auch das Unternehmen Titelverteidigung ist in weite Ferne gerückt. Vor diesem Hintergrund macht es mehr Sinn, die vollständige Genesung der Rückenverletungen vom Vorjahr keinem Risiko auszusetzen und mit kommenden Rallyes wieder voll und ganz anzugreifen. Dass wir das Tempo dazu haben, haben wir auch bei der Rallye Dakar 2026 bewiesen.“





