Rallye Dakar
05.01.2026
Al-Rajhi/Gottschalk überzeugen auf Etappe zwei der Rallye Dakar
Die zweite Etappe von Yanbu nach al-'Ula stellte sich nochmal als deutlich abwechslungsreicher und anspruchsvoller dar als jene vom Vortag. Zu Beginn verlief die Prüfung über enge, steinige und sehr kurvenreiche Pisten im Hedjaz-Gebirge, auf denen zunächst kein hohes Tempo möglich war. Mit den Bergen im Rücken öffnete sich das Gelände allerdings, die Streckenführung wurde schneller und führte über weite, sandige Ebenen sowie durch verwinkelte Wadis, in denen stellenweise noch Wasser stand. Nach einer Neutralisation und Transferstrecke von zwei Kilometern prägten lange, sehr schnelle Täler und Plateaus den Rhythmus, bevor technischere Canyon-Passagen mit trialartigen und steinigen Abschnitten auf der Agenda standen. Die abschließenden Kilometer verlangten im abwechslungsreichen Offroad-Gelände mit kleinen Dünen nochmals volle Konzentration bis ins Ziel am Biwak von al-'Ula.
Yazeed Al-Rajhi: „Eine lange, anstrengende und vor allem sehr steinige Etappe. Die meiste Zeit hatten wir mit Staub zu kämpfen und kamen nicht so zügig voran, wie erhofft. Wir sind aber super happy mit dem Ergebnis!“
Timo Gottschalk: „Viele viele Steine heute, viel Staub mit wenig Chance zu überholen. Erst am Ende ging es etwas schneller, als sich das Gelände geöffnet hat. Yazeed hat einen guten Job gemacht, nicht zu großes Risiko und kontrolliert auf den steinigen Passagen – das hat sich ausgezahlt. Mal schauen, wie es die kommenden Tage weitergeht.“





