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Rallye Dakar
05.01.2026

Al-Rajhi/Gottschalk überzeugen auf Etappe zwei der Rallye Dakar

Zurück auf der Erfolgsspur: Die "Dakar"-Titelverteidiger Yazeed Al-Rajhi und Timo Gottschalk haben mit Tagesrang drei bei der Rallye Dakar eine erste Duftmarke gesetzt. Auf dem extrem langen, anstrengenden und steinigen Teilstück von Yanbu nach al-'Ula starteten sie nach dem Zeitverlust vom Vortag auf der nicht gerade idealen Position 27, steckte lange Zeit im Staub fest – machten aber trotz kalkuliertem Risiko Boden gut – rund fünf Minuten auf die neuen Gesamtführenden Nasser Al-Attiyah/Fabian Lurquin (QAT/BEL, Dacia). Die Tageswertung war fest in Toyota-Hand: die Top Fünf trugen das Badge des japanische Herstellers, allen voran die Tagessieger Seth Quintero/Andrew Short (USA/USA), die lediglich 1:56 Minuten schneller waren als Al-Rajhi/Gottschalk.

Die zweite Etappe von Yanbu nach al-'Ula stellte sich nochmal als deutlich abwechslungsreicher und anspruchsvoller dar als jene vom Vortag. Zu Beginn verlief die Prüfung über enge, steinige und sehr kurvenreiche Pisten im Hedjaz-Gebirge, auf denen zunächst kein hohes Tempo möglich war. Mit den Bergen im Rücken öffnete sich das Gelände allerdings, die Streckenführung wurde schneller und führte über weite, sandige Ebenen sowie durch verwinkelte Wadis, in denen stellenweise noch Wasser stand. Nach einer Neutralisation und Transferstrecke von zwei Kilometern prägten lange, sehr schnelle Täler und Plateaus den Rhythmus, bevor technischere Canyon-Passagen mit trialartigen und steinigen Abschnitten auf der Agenda standen. Die abschließenden Kilometer verlangten im abwechslungsreichen Offroad-Gelände mit kleinen Dünen nochmals volle Konzentration bis ins Ziel am Biwak von al-'Ula. 

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Yazeed Al-Rajhi: „Eine lange, anstrengende und vor allem sehr steinige Etappe. Die meiste Zeit hatten wir mit Staub zu kämpfen und kamen nicht so zügig voran, wie erhofft. Wir sind aber super happy mit dem Ergebnis!“

Timo Gottschalk: „Viele viele Steine heute, viel Staub mit wenig Chance zu überholen. Erst am Ende ging es etwas schneller, als sich das Gelände geöffnet hat. Yazeed hat einen guten Job gemacht, nicht zu großes Risiko und kontrolliert auf den steinigen Passagen – das hat sich ausgezahlt. Mal schauen, wie es die kommenden Tage weitergeht.“
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