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Rallye DM
03.08.2026

Technischer Defekt bremst Tarek Hamadeh-Spaniol in der DRM Nationals

Neuer Motor, neues Getriebe. Eine intensive Vorbereitungszeit hatte das Team um Tarek Hamadeh-Spaniol, bevor es zum dritten Lauf zur Deutschen Rallye Meisterschaft nach Wittlich ging.Mit viel Vorfreude auf die legendären Strecken in den Weinbergender Mosel, startete Tarek gemeinsam mit seinem Berliner Co-Piloten Henry Wichuradie Rallye Mittelrhein im Citroën C2 R2 Max. Auf einen guten Start folgten turbulente Szenen im Cockpit.

Der Start in das Rallye-Wochenende hätte nicht besser laufen können. Klassenbestzeit für das HYLO-Duo auf der ersten Wertungsprüfung (WP). Doch bereits vor dem Start der zweiten WP nahm das Wochenende eine unglückliche Wendung. Ein gelöstes Kabel verhinderte plötzlich, dass sich das Seitenfenster schließen ließ. Damit wurde ein Start in die WP untersagt.

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„Ein Stecker vom elektrischen Fensterheber hatte sich gelöst, sodass Henry seine Fensterscheibe nicht mehr schließen konnte. Das Reglement schreibt eine geschlossene Scheibe vor, sodass wir zurücksetzen mussten, um das Problem zu lösen. Wir hatten das Kabel relativschnell wieder dran, mussten uns aber hinter den anderen Fahrzeugen, die am Start standen, einordnen und bekamen vorher keinen Zeiteintrag in der Bordkarte. Das führte im Endeffekt zu etwas harten 14 Strafminuten. Damit war die Rallye an diesem Punkt eigentlich bereits gelaufen“, erklärt Tarek die Strafzeit.

Unmittelbar darauf folgte ein noch größerer Rückschlag: Kurz nach dem Start der zweiten WP brach beim Hochschalten der Schalthebel am Citroën C2 R2 Max ab –an eine Weiterfahrt war zunächst nicht mehr zu denken. Damit schien das Rallye-Wochenende bereits am Samstag beendet. Dank der schnellen Hilfe von Freunden konnte allerdings noch am Samstag ein Ersatz-Schalthebel organisiert und eingebaut werden. So war zumindest ein Restart unter Super-Rallye-Bedingungen am Sonntag zur zweiten Etappe möglich.

Trotz der zahlreichen Strafminuten ließ sich das Team nicht entmutigen. Die Chancen auf ein Spitzenresultat waren zwar bereits dahin, dennoch zeigten Tarek und Henry eine gute Pace und setzten in der Klasse NC3 alle Bestzeiten am Sonntag.

„Natürlich ist es ärgerlich zu wissen, was ohne den Defekt möglich gewesen wäre. Aber wir nehmen vor allem das Positive mit: Unser Tempo hat gestimmt, das Auto liefnachderintensivenVorbereitungszeit, bisaufdenSchalthebel, tadellos. Das gibt uns viel Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben.“

Der Blick richtet sich nun bereits nach vorne. In zwei Wochen steht mit der ADAC Saarland-Pfalz-Rallye der vierte Lauf zur Deutschen Rallye-Meisterschaft auf dem Programm. Beim Heimspiel rund um Illingen wird Anna-Lena Mergen wieder auf dem Beifahrersitz Platz nehmen. Gemeinsam möchte das Team an die Performance von der Rallye Mittelrhein anknüpfen und wichtige Meisterschaftspunkte sammeln.
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