Rallye Allgemein
07.04.2026
ZM-Racing mit drei Fahrzeugen in Wolfsberg am Start
Einer, dem man durchaus zutrauen kann, dass er fahrerisch in der Lage ist, mit den bisherigen Saison-Dominatoren Simon Wagner und Michael Lengauer mitzuhalten, ist der Salzburger Hermann Neubauer mit seiner Beifahrerin Ursula Gassner im Toyota GR Yaris Rally2: „Wir haben uns heuer entschieden, nicht die ganze Meisterschaft zu bestreiten, sondern nur einige ausgewählte Rallyes. Dazu zählen neben der Jännerrallye auch die Lavanttalrallye und die Rallye Weiz. Ich bin mir natürlich bewusst, dass ich durch längere Pausen nicht genug Stabilität in der Leistung erreichen kann, aber der Rallyesport macht uns so viel Spaß, dass wir auf diese schöne Nebenbeschäftigung ganz einfach nicht verzichten wollen. Trotzdem werden wir wieder für unsere Fans versuchen, eine gute Performance zu zeigen.“
Der zweite Mann im Team ist der Steirer Peter Hopf auf einem Ford Fiesta Rally2. Sein Beifahrer ist ebenfalls Steirer und heißt Stefan Heiland. „Ich bin in den Vorjahren mit einem Skoda Fabia Proto erfolgreich unterwegs gewesen und habe mich entschlossen mir heuer einen RC2 Boliden mit dem Ford Fiesta Rally2 zu leisten. Dieser Umstieg ist natürlich schon gewaltig, ich habe schon einiges an Lehrgeld bezahlt und bemühe mich von Rallye zu Rallye besser in die Sache hineinzukommen. Luft nach oben ist jedenfalls genug vorhanden, ich bin optimistisch, dass ich meine Performance von Rallye zu Rallye weiter steigern kann“, so Hopf im Vorfeld der Rallye.
Drittes Duo im ZM-Racing Team sind Christoph Zellhofer und Beifahrerin Anna Maria Seidl aus Deutschland. Sie sind mit dem bewährten SUZUKI SWIFT ZMX unterwegs, mir dem sie bereits Cupsiege und Titel einfahren konnten, und sind nach einem eher bescheidenen Saisonstart mittlerweile in der Lage, um den Staatsmeistertitel in der TEC7 ORM2 mitzufahren: „Wir liegen derzeit mit neun Punkten Rückstand in der Tabelle an zweiter Stelle und wollen versuchen, den Rückstand weiter zu verringern und unsere stärksten Konkurrenten bei dieser Lavanttal Rallye zu schlagen. Daher heißt unsere Devise für Kärnten voller Angriff und dadurch einen Top-Ten-Platz in der Gesamtwertung zu erreichen, die ORM2-Wertung zu gewinnen, Klassensieger zu werden und auch in der Austrian Rallye Challenge wieder voll zu punkten.“







