Bad Homburg ist einer von insgesamt sechs europäischen Startorten. 260 Teams haben sich in diesem Jahr für die Rallye Monte-Carlo Historique gemeldet. Diese gingen neben Bad Homburg auch vom schottischen John O’Groats, Barcelona, Monte-Carlo, Reims und Turin auf die Strecke. Erstes Zwischenziel aller ist Valence in den französischen Seealpen. Dort werden in den nächsten Tagen Rallyeetappen mit insgesamt 18 Gleichmäßigkeitsprüfungen stattfinden. Bei historischen Rundfahrten ist generell nicht die schnellste Runde, sondern ein konstanter Fahrstil mit exaktem Timing entscheidend.
Wiederholungstäter am Start
Die meisten Starter in Bad Homburg sind zum wiederholten Male dabei. Das dänische Team mit Kenneth Simonsen und Otto Kristensen belegte mit seinem Lancia Fulvia HF 1.3 aus dem Jahr 1968 im vergangenen Jahr den 15. Platz. Auch die meisten deutschen Teams sind bestens bekannt: Peter Schuler und Yannic Wilkin auf Porsche 924 Carrera GT (1981), Sven-Otto Rumpfkeil und Michael Jürgens mit ihrem Porsche 911 T 2.0 (1966) sowie Torsten Bengsch und Hendrik Rumpfkeil mit dem VW Golf GTI (1979) waren bereits 2025 am Start in der hessischen Kurstadt. Neu dabei sind aus deutscher Sicht Frank Westenburger und Peter Schellhammer mit ihrem Fiat 128 Coupé aus 1976.Von allen Teilnehmern der diesjährigen Rallye Monte-Carlo Historique steht das belgische Fahrerteam Michel Decremer und Jennifer Hugo unter besonderer Beobachtung. In den vergangenen beiden Jahren waren sie stets das Maß der Dinge. Während sie 2024 mit einem Opel Ascona 400 (Baujahr 1979) erfolgreich waren, gelang die Titelverteidigung im vergangenen Jahr mit einem Alfa Romeo Giulia TI (1965). In diesem Jahr ist das erfolgsverwöhnte Team wieder mit einem Opel Ascona unterwegs, allerdings mit Baujahr 1981.




