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Rallye Allgemein
24.03.2026

Dacia Sandriders gewinnen Rallye-Raid Portugal

Beim zweiten Lauf der FIA Rallye-Raid Weltmeisterschaft (W2RC) haben Sébastien Loeb und sein Co-Pilot Édouard Boulanger den ersten Platz eingefahren. Damit führt das französische Duo nach zwei WM-Läufen die Gesamtwertung an.

Tiphanie Isnard, Temchefin, Dacia Sandriders: „Es ist großartig, nach der Rallye Dakar wieder mit dem gesamten Team anzutreten. Die letzte Woche war nicht leicht für uns, aber ich bin froh, dass wir uns voll und ganz auf den Sieg und die Meisterschaft konzentriert haben. Wir haben ein starkes Rennen gezeigt, allen voran Seb und Édouard. Unglücklicherweise hatten wir ein Problem bei Nasser und Fabian, doch wir haben auf der letzten Etappe noch einmal gesehen, dass auch sie die Pace haben. Für Lucas und Dennis war es mit einem vierten Platz und zwei Etappensiegen ebenfalls ein großartiges Rennen, daher bin ich mit der Leistung des Teams sehr zufrieden.”

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Mit ihrem Dacia Sandrider, der mit nachhaltigem Kraftstoff betrieben wird, übernahmen Loeb und Boulanger bereits auf der zweiten Etappe am Donnerstag die Führung. Bei der Überfahrt von Portugal nach Spanien schöpften sie das volle Potenzial ihres besonders robust konzipierten Rallye-Fahrzeugs, das für extreme Bedingungen ausgelegt wurde. Bis zum Ende der insgesamt 2.201 Kilometer langen Rallye, von denen 1.270 Kilometer gezeitet waren, gaben sie die Führung nicht mehr aus der Hand und brachten schlussendlich einen Vorsprung von 2:46 Minuten nach Hause.

Trotz schwieriger Bedingungen durch Matsch und Schlamm landeten die beiden Spitzenreiter auf vier der fünf Etappen unter den ersten Drei. Dadurch liegen die Dacia Sandriders auch in der Herstellerwertung weiterhin auf Platz eins.

Ihre Teamkollegen Lucas Moraes und Dennis Zenz beendeten die Rallye-Raid Portugal auf Platz vier, nachdem sie sich die Tagessiege auf den Etappen drei und fünf sicherten und somit den 20. und 21. Sieg für die Dacia Sandriders in der W2RC einfuhren. Am Ende fehlten ihnen lediglich 59 Sekunden auf einen Podiumsplatz.

Als amtierender Weltmeister und Gewinner der Rallye-Raid Portugal 2025 erlebte Moraes während der fünftägigen Veranstaltung Höhen und Tiefen, erzielte mit viel Entschlossenheit aber sein bisher bestes Ergebnis, seit er zum Start der aktuellen Saison zu den Dacia Sandriders gewechselt ist.

Nasser Al-Attiyah und Fabian Lurquin, Sieger der diesjährigen Rallye Dakar, die den Auftakt in die diesjährige W2RC-Meisterschaft markierte, bleiben im Kampf um den Weltmeistertitel weiterhin im Rennen, obwohl sie aufgrund eines technischen Problems auf der dritten Etappe aufgeben mussten. Nach einer längeren Reparatur nahmen sie das Rennen auf der vierten Etappe wieder auf und beendeten die abschließende fünfte Etappe mit der zweitschnellsten Zeit, nur drei Sekunden hinter ihren Teamkollegen Moraes und Zenz.

Durch den Erfolg in Portugal sicherten sich die Dacia Sandriders ihren insgesamt fünften Sieg in der W2RC, saisonübergreifend sogar ihren dritten in Folge. Für Sébastien Loeb war es nach dem Triumph bei der Rallye Andalusien im Jahr 2022 der dritte W2RC-Sieg, Navigator Boulanger kommt nun auf insgesamt sechs.
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