Rallye Allgemein
02.06.2026
Al-Rajhi und Gottschalk erleben ernüchternde Desafío Ruta 40
Am ersten Tag des dritten Saisonlaufes zur FIA Marathon-Rallye-Weltmeisterschaft (W2RC) zertrümmerte ein Ast die Windschutzscheibe des Toyota Hilux, die Al-Rajhi/Gottschalk entfernen mussten. Zwei Reifenschäden im weiteren Verlauf taten ihr Übriges. Nach einer von fünf Etappen war damit das Ziel auf ein Top-Resultat bereits unerreichbar geworden. Das saudi-arabisch-brandenburgische Sieger-Duo der Rallye Dakar 2025 war auch auf den folgenden Etappen nicht gerade vom Glück verfolgt: Weitere Reifenschäden und viel Staub der Vorherfahrenden kosteten wertvolle Zeit. Dennoch kämpften sie sich mit einer Leistungssteigerung und trotz verhaltener Fahrweise immer weiter nach vorn. Am Ende schlug ein sechster Gesamtrang zu Buche sowie drei Top-10-Platzierungen auf den Etappen. Der Gesamtsieg ging an Seth Quintero/Andrew Short (USA/USA, Toyota).
Für Al-Rajhi/Gottschalk bleibt viel Zeit, sich auf die kommende WM-Aufgabe vorzubereiten: Die W2RC nimmt den Betrieb nach einer langen Sommerpause vom 29. September bis 3. Oktober wieder auf – mit der Rallye Marokko. Zuvor steht für das Duo vom 24. bis 26. Juli die Baja Spanien auf dem Programm.
Yazeed Al-Rajhi: „Ich denke, dass wir aus dieser Rallye das Beste gemacht haben. Schon gleich zu Beginn waren wir weit abgeschlagen. Wir haben uns aber Stück für Stück in Sachen Pace zurückgekämpft. Wir sind nicht zufrieden, aber wir können auf den vergangenen drei Rallye-Tagen aufbauen.“
Timo Gottschalk: „Sicher nicht die optimale Rallye für uns hier in Argentinien und alles andere als das, was wir uns erhofft hatten. Wegen des Rückschlags zu Beginn gab es kaum Grund, all-in zu gehen. Dennoch haben wir genau so noch das Beste herausgeholt. Am Ende war es die Reise nach Argentinien wert – die Rallye war gut organisiert, tolle Strecke mit vielen harten und Offpiste-Passagen und die Fans waren wie immer unglaublich. “




