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Rallye Allgemein
19.03.2026

Al-Rajhi/Gottschalk in Portugal: Wiedergutmachung nach enttäuschender Dakar

Der Saisonstart mit der Rallye Dakar war angesichts des frühzeitigen Aus eher so mittel, volle Konzentration nun auf Versuch Nummer zwei mit dem Punktesammeln zu Saisonbeginn: Yazeed Al-Rajhi und Timo Gottschalk starten beim zweiten Saisonlauf der FIA Marathon-Rallye-Weltmeisterschaft (W2RC) in Portugal mit dem klaren Ziel, den Anschlusstreffer in der Weltmeisterschaft zu erzielen. Dabei ist die Rallye Portugal mittlerweile eines der wichtigsten Events der WM – als einziger Lauf auf europäischem Boden, mit ganz eigener Charakteristik und traditionell stark besetzt.

Bei der Mission „punkten, punkten, punkten“ treffen die „Dakar“-Sieger von 2025 auf die üblichen Verdächtigen und Dauerrivalen: Nasser Al-Attiyah/Fabian Lurquin (Dacia), Sébastien Loeb/Édouard Boulanger (Dacia) oder Carlos Sainz/Lucas Cruz (Ford) etwa, oder Henk Lategan/Brett Cummings (Toyota), Lucas Moraes/Dennis Zenz (Toyota) und Mattias Ekström/Emil Bergqvist (Ford).

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Die Rallye Portugal 2026 steht vom 17. bis 22. März im Kalender und beginnt mit der Startzeremonie in Grândola im Alentejo. Von dort führt die Route über mehrere Wertungsprüfungen durch die Offroad-Regionen Alentejo und Ribatejo mit schnellen Schotterpisten, sandigen Passagen und technischen Waldabschnitten. Durch die Winterstürme und schweren Regenfälle erwarten die Teilnehmer vor allem in Portugal schweres, schlammiges Gelände. Eine der längsten Etappen verbindet Grândola mit Badajoz in Spanien, bevor die Rallye über verschiedene Gemeinden Zentral- und Südportugals wieder nach Süden zurückführt. Das Finale erfolgt in Loulé an der Algarve.

Yazeed Al-Rajhi: „Für uns beginnt die Saison in der W2RC in Portugal noch einmal von vorn, nachdem die ‚Dakar‘ nicht gut gelaufen ist. Wir wollen den Anschluss in der WM wiederherstellen. Das wird alles andere als leicht, weil nicht nur die Konkurrenz groß ist – die Rallye Portugal hat zudem einen ganz eigenen, fordernden Charakter.“

Timo Gottschalk: „Die Rallye Portugal ist etwas Spezielles im Marathon-Rallye-WM-Kalender. Schneller, harter Untergrund in Spanien, technisch und verwinkelt in Portugal. Dazu kommt, dass die Winterstürme zuletzt tiefen Schlamm auf den Strecken hinterlassen haben, sodass eine zusätzliche Herausforderung auf uns zukommt. Der stellen wir uns wie immer gern – und haben vor, uns in der WM-Wertung zurückzumelden.“
 
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