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ROTAX MAX Euro Trophy
03.05.2026

RMC Euro Trophy: Deutsche ohne Glück beim Heimspiel

Exakt 207 Fahrerinnen und Fahrer begrüßte das Prokart Raceland vom 1. bis 3. Mai 2026 zur zweiten Runde der Rotax MAX Challenge Euro Trophy. Die internationale Rotax-Elite, die sich auf die Klassen Mini, Junior, Senior DD2 und DD2 Masters verteilte, fand perfekte und fast schon sommerliche Bedingungen in der Oberpfalz vor. Unter den Teilnehmenden tummelten sich auch zahlreiche Deutsche, die sich beim Heimspiel in der Oberpfalz besonders in Szene setzen wollten, aber letztlich nicht belohnt werden sollten …

Bei den Minis führte kein Weg an Joshua Cooke (KR Sport) vorbei. Der Brite markierte die Trainingsbestzeit, führte nach den Heats, gewann das Prefinale und schließlich auch das Finale. Dahinter komplettierten der Niederländer Mik Klinkers (Bouvin Power) und der Brite Sebastian Bearman (Sam Pollitt Racing) das Podium. Die beiden Deutschen erlebten ein durchwachsenes Heimspiel: Während Tim Hansler (Kraft Motorsport) das Finale vorzeitig beenden musste, holte sich Kilian Kommer (Tony Kart) den 24. Platz.

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Martin Soltys (KRK Racing) gab den Ton im Qualifying der Junioren an. Doch nach den Vorläufen musste sich der Slowake Zdenek Babicek (Dan Holland Racing) beugen. Der Tscheche stand auch nach dem Prefinale auf der Pole-Position und verwandelte diese im Hauptrennen in einen Sieg. Zweiter wurde Martin Soltys vor Lucien Smith (KR Sport) aus Großbritannien. Bester Deutscher wurde Philipp Hansler als 22. knapp vor seinen Landsleuten Julian Dümmer, Kimi Mey (beide Kraft Motorsport) und Emir Siadkowska (3G Racing), die auf den Positionen 25, 26 und 27 folgten. Den weiteren Deutschen, Dimitar Lazarov (Tony Kart) und Devrim Yeter (RS Competition), gelang es nicht, ein Finalticket zu lösen.

Das 90-köpfige Feld der Senioren hatte Jeremy Reuvers (Karting Club Campillos) von Beginn an im Griff: Bestzeit im Qualifying, Führung nach den Heats, Sieg im Prefinale A und die Pole-Position für das Finale machten ihn zum klaren Favoriten. Doch im Hauptrennen stahl ihm früh Tereza Babickova (Dan Holland Racing) die Show. Sie übernahm die Spitze und lieferte sich in der Folge ein sehenswertes Duell mit Reuvers. Hierdurch schlossen weitere Piloten auf und der Kampf vergrößerte sich. Letztlich war es Lewis Gilbert (Potenza Racing Engines), der die Chance nutzte und das Rennen gewann. Im Nachhinein erhielt der Brite allerdings eine Spoilerstrafe, die ihn auf Position acht zurückwarf. Damit erbte Reuvers den Sieg vor Babickova und Tom Longlois (Sodikart) aus den Niederlanden. Die Deutschen hatten bei den Senioren wenig Glück: Jan Schwarzer (Kraft Motorsport), Gabriel Switala (Tony Kart) und Boris Markovic verpassten den Finaleinzug, während Hoffnungsträger Austin Lee (Strawberry Racing), der das Finale als vielversprechender Vierter in Angriff genommen hatte, durch eine Kollision ausschied. Auch Sebastian Koch (Daems Racing) musste das Finale vorzeitig beenden. So verblieben Tom Reger (Kraft Motorsport) und Noah Janssen (3G Racing), die die Zielflagge als 17. und 20. sahen.    

Abwechslungsreich ging es in der DD2-Klasse zu: Mit dem Estländer Ragnar Veerus (Lenktyniu Linija), dem Tschechen Jakub Bezel (Kraft Motorsport) und dem Polen Patryk Donica (BirelART by KSB) verbuchte man im Qualifying, nach den Heats und im Prefinale jeweils ein neues Gesicht an der Spitze. Die Pole-Position ging am Ende an Bezel, der diesen Vorteil im Finale auch in den Sieg ummünzen konnte. Die Ehrenplätze gingen an Edgars Vilcans (GKART53) aus Lettland und den besten Masters-Piloten, Nicolas Picot (Sodikart). Der Deutsche Valentino Fritsch (Kraft Motorsport) war auf seiner Hausstrecke ein Top-10-Kandidat, schied im Finale allerdings aus. Seine Landsleute Roman Jager (RS Competition) und Ben Kaminski (3G Racing) kamen nicht über die Positionen 21 und 24 hinaus, wobei Jager dennoch Rang drei in der Masters-Wertung belegte und damit die einzige Podestplatzierung für Deutschland einfuhr.

Weiter geht es für die RMC Euro Trophy vom 26. bis 28. Juni 2026. Dann reist der Tross ins belgische Genk, um im „Home of Champions“ den Saisonendspurt einzuläuten.
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