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ROTAX MAX Challenge
24.09.2026

Julian Dümmer löst erneut das Ticket zu den Rotax Grand Finals

Am Ende passte alles zusammen: Julian Dümmer holte beim Saisonfinale der Rotax MAX Challenge Germany in Ochersleben die maximal möglichen 165 Punkte und setzte damit den Schlusspunkt unter eine besondere Saison. Der Youngster aus Aachen wurde erneut Deutscher Meister in der Rotax-Serie und löste gleichzeitig zum dritten Mal in Folge das Ticket für die Grand Finals. Nach Sarno und Bahrain geht es diesemal nach Portimão in Portugal.

Dabei war diese Saison für Dümmer in mehrfacher Hinsicht eine neue Herausforderung. Erstmals ging der Fahrer von Kraft Motorsport in der Juniorenklasse an den Start. Einige seiner Konkurrenten hatten bereits ein Jahr Erfahrung in dieser Klasse gesamelt. Dümmer dagegen musste sich in einem neuen Umfeld behaupten.

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Dass er dabei von Beginn an vorne mitmischen würde, zeichnete sich allerdings früh ab. Schon beim Wintercup setzte der 13-Jährige ein erstes Zeichen und sicherte sich den Sieg. Auch die RMC Germany Open in Wackersdorf entschied Dümmer für sich. Damit wurde er schon vor dem Start der Meisterschaft als einer der Favoriten gehandelt.

In der Meisterschaft bestätigte sich diese Einschätzung Rennen für Rennen. Dümmer übernahm früh die Führung und gab diese bis zum Saisonende nicht mehr ab. Vom ersten Lauf bis zum Finale blieb er damit an der Spitze der Gesamtwertung.

Den passenden Schlusspunkt setzte er schließlich in Ochersleben. 165 von 165 möglichen Punkten holte Dümmer beim Finale. Mehr geht nicht! Damit steht am Ende nicht nur der zweite deutsche Meistertitel in Folge. Es ist zugleich ein Back-to-Back-Titel über zwei Klassen hinweg und das in Dümmers erstem Jahr bei den Junioren.

Hinter Julian steht eine ganze Mannschaft. Kraft Motorsport gehört zu den erfolgreichsten Teams in der deutschen Rotax-Serie und wird von Teamchef Killian Kraft geführt, der sich maßgeblich um die Motorenarbeit kümmert. Rund um ihn arbeitet ein eingespieltes Team, das die vielen Aufgaben einer Rennsaison abdeckt- von der technischen Betreuung bis zur Analyse der Rennen. Julians Vater ist als Mechaniker an der Seite seines Sohnes und auch seine Mutter begleitet ihn zu jedem Rennen, um ihn dort zu unterstützen. Dass dieses Zusammenspiel funktioniert, hat die Saison gezeigt.

Ganz vorbei ist die Saison für Julian Dümmer alllerdings noch nicht. Drei Rennen stehen für ihn zunächst noch auf dem Programm, bevor es zum großen Saisonhöhepunkt nach Portimão zu den Rotax Grand Finals geht.
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