Prototype Cup Europe
09.07.2026
Doppelpodium für Aust Motorsport bei Prototypen am Nürburgring
"Das Gastspiel in der Eifel ist für uns ein echtes Heimrennen. Entsprechend motiviert reisten wir zu den Läufen drei und vier des Prototype Cup Europe an. Doch nicht nur sportlich hatte das Wochenende einiges zu bieten: Mit dem ersten Einsatz unseres neu gestalteten Ligier JS P325 feierte auch unser neues Fahrzeugdesign seine Premiere. Außerdem kehrte mit Nigel Moore ein alter Bekannter zurück ins Cockpit von AUST Motorsport. Gemeinsam mit Maxim Dirickx bildete er ein schlagkräftiges Fahrerduo für das Rennwochenende", so Frank Aust.
Das Wochenende begann nahezu perfekt. Bereits im ersten freien Training setzte Aust Motorsport die Bestzeit und unterstrich die starke Form. Im Qualifying sicherten sich Maxim Dirickx und Nigel Moore jeweils den dritten Startplatz für ihre Rennen und schufen damit eine hervorragende Ausgangsposition.
Im ersten Rennen am Samstag erwischte Maxim einen starken Start und verbesserte sich bereits in der ersten Runde auf Rang zwei. Mit konstant schnellen Rundenzeiten behauptete er diese Position bis zum Pflichtboxenstopp und übergab den Ligier zur Rennmitte an Nigel Moore.
Nigel knüpfte nahtlos an die starke Leistung an, fuhr einen fehlerfreien zweiten Stint und brachte den Ligier auf einem hervorragenden zweiten Platz ins Ziel.
Am Sonntag übernahm Nigel den Start des zweiten Rennens. Dank seiner Erfahrung und der nötigen Übersicht profitierte er von turbulenten Positionskämpfen in der ersten Kurve und übernahm früh die Führung. Mit einer souveränen Leistung behauptete er Platz eins bis zum Fahrerwechsel und übergab den Ligier nach einem perfekten Boxenstopp an Maxim. Und auch der ließ nichts mehr anbrennen und verteidigte die Spitzenposition mit einer beeindruckenden Leistung bis ins Ziel.
Der Lohn: Der zweite Saisonsieg und viele wichtige Punkte in der Meisterschaft.
„Das war ein perfektes Wochenende – besser geht es nicht“, freute sich Teamchef Frank Aust nach dem Rennen. „Mit Maxim führen wir nun sowohl die Fahrerwertung als auch die Teamwertung an. Das ist der verdiente Lohn für die harte Arbeit unseres gesamten Teams. Jetzt freuen wir uns auf das kommende Rennwochenende Ende Juli in Monza und hoffen, dort an unsere Leistungen anknüpfen zu können.“





