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Porsche Super Cup
20.08.2026

Flynt Schuring kommt als Tabellenführer im Porsche Supercup nach Zandvoort

Wenn man als Rennfahrer international aktiv ist wie der niederländische Porsche-Junior Flynt Schuring, fährt man nicht mehr so oft im eigenen Land. Wenn das dann doch einmal der Fall ist, ist das natürlich etwas ganz Besonderes – und umso mehr, wenn wie jetzt in Zandvoort sogar zwei Rennen des Porsche Supercup auf dem Programm stehen. „Das wird zweifellos ein besonderes Ereignis, vor allem, weil es zudem der letzte Formel-1-Grand-Prix in Zandvoort ist. Ich freue mich schon sehr darauf“, sagt Schuring.

Flynt Schuring weiß inzwischen, was ihn erwartet, denn auch in den vergangenen zwei Jahren war er bereits im Porsche Mobil 1 Supercup in Zandvoort dabei. Im Jahr 2023, als sein älterer Bruder Morris in Zandvoort das erste der beiden Supercup-Rennen gewann, startete er dort als Gastfahrer für das deutsche Team Proton Huber Competition, während er regulär noch im Porsche Carrera Cup Benelux fuhr. Im Jahr 2024 ging er erneut als Gastfahrer an den Start und belegte den achten Platz. Im vergangenen Jahr fuhr er seine erste vollständige Supercup-Saison mit dem französischen Team Schumacher CLRT und belegte vor heimischem Publikum in Zandvoort Platz drei. Damit sicherte er sich damals auch den Rookie-Titel für den besten Neuling im Supercup.

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In diesem Jahr ist Flynt Schuring zusammen mit dem unter finnischer Lizenz fahrenden Marcus Amand einer der beiden offiziellen Junior-Fahrer von Porsche Motorsport. Schuring belohnte das in ihn gesetzte Vertrauen, indem er in dieser Saison – erneut mit Schumacher CLRT – bereits zwei Supercup-Rennen für sich entscheiden konnte: Mitte Juni auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya und einen Monat später auf dem Circuit de Spa-Francorchamps in den belgischen Ardennen. Auch beim dazwischenliegenden Rennen auf dem Red Bull Ring im österreichischen Spielberg stand er als Zweiter auf dem Podium. Beim letzten Rennen vor der Sommerpause auf dem Hungaroring war er bereits in der Startphase in einen Zusammenstoß verwickelt, sodass er die Ziellinie nicht erreichte. Dennoch behielt er die Führung in der Fahrerwertung, in der er vor den beiden Rennen in Zandvoort insgesamt 82 Punkte auf seinem Konto hat – 13 mehr als der Deutsche Theo Oeverhaus, sein engster Rivale.

Vor heimischem Publikum will Flynt Schuring an diesem Wochenende natürlich eine gute Figur machen. „Dafür müssen natürlich alle maximal abliefern und alles funktionieren“, sagt er, „vor allem, weil die Wettervorhersage für das Wochenende zudem ziemlich wechselhaft ist. In Zandvoort weiß man beim Wetter nie ganz sicher: Wie schnell trocknet es ab, wie lange bleibt es trocken? Das macht es besonders spannend!“

Theoretisch könnte er sogar zu Hause übernachten, aber genau wie in den vergangenen Jahren bevorzugt Schuring dennoch den Komfort des Wohnmobils in der Nähe der Rennstrecke, damit er keine Zeit mit Hin- und Herfahren verliert und so entspannt wie möglich an den Start gehen kann. Dass er für seinen Auftritt im eigenen Land zahlreiche Anfragen nach Eintrittskarten erhalten hat, versteht sich von selbst. „Aber im Supercup geht das einfach nicht, es ist wirklich schwierig, Leute reinzubekommen, also musste jeder, der dabei sein wollte, sich einfach eine Eintrittskarte kaufen“, lacht er. „Zum Glück haben viele Leute aus meinem Umfeld, Freunde und Familie, das tatsächlich getan. Es ist schön zu wissen, dass viele Leute auch ein bisschen wegen mir kommen!“

Mit zwei Rennen ist das Wochenende in Zandvoort von großer Bedeutung im Kampf um den Fahrertitel, denn danach steht nur noch das Finale am 6. September auf der Rennstrecke von Monza in Italien auf dem Programm. Je nach Abschneiden seiner Konkurrenten könnte Flynt Schuring den Titel sogar schon an diesem Wochenende vorzeitig sichern, aber darüber macht er sich noch keine Gedanken. „Ich gehe es einfach wie jedes andere Rennwochenende an: so viel Konzentration wie möglich, die bestmögliche Leistung, und dann werden wir sehen, was dabei herauskommt!“

Am Freitag findet von 18:00 bis 18:45 Uhr ein freies Training statt. Am Samstag steht das Qualifying von 10:15 bis 10:45 Uhr auf dem Programm. Das erste Rennen des Wochenendes wird am Samstag ab 18:00 Uhr ausgetragen, das zweite Rennen startet am Sonntag um 11:45 Uhr. In den Niederlanden sind beide Rennen live auf Viaplay zu sehen.
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