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Porsche Sports Cup
03.10.2026

Rasmus Vendelbo wird Gesamtsieger im Porsche Sports Cup Deutschland

Der Porsche Sports Cup Deutschland hat einen neuen Champion: Der Däne Rasmus Vendelbo sicherte sich im vorletzten Lauf der Saison auf dem Hockenheimring die Krone als bester Fahrer mit den meisten Punkten. Mit dem Team Sorg Rennsport holte er sich zehn Siege in elf Rennen. „Ich bin sehr, sehr glücklich über diesen Titel. Wir werden auf jeden Fall am Abend ein wenig feiern. Aber natürlich bin ich ein Profi und weiß, dass am Sonntag noch ein letztes Rennen auf mich wartet“, sagte ein freudestrahlender Vendelbo nach der Siegerehrung. Sorg Rennsport sicherte sich mit den Erfolgen vom Samstag auch den Gewinn der Teamwertung. Zahlreiche Zuschauer auf den Tribünen sahen beim ADAC Racing Weekend reichlich Rennaction bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen von 22 Grad Celsius.

Rennen 11: Porsche Sprint Challenge Deutschland GT3 und GT4

Bevor die Fahrer der Porsche Sprint Challenge Deutschland GT3 und GT4 am Samstag in den elften Saisonlauf starteten, war die Anspannung in der Startaufstellung spürbar. Vier Titelentscheidungen lagen in der Luft. In der ersten Runde kam es zu zwei Kollisionen, nach denen das Safety-Car ausrücken musste. Titelanwärter Nikodem Sobczyk (Nikos Racing) konnte sein beschädigtes Fahrzeug nur noch in der Box abstellen und musste das Rennen beenden. Somit ist Vendelbo vorzeitig neuer Champion, da er in der Punktetabelle uneinholbar vorne liegt.

Als das Rennen wieder freigegeben wurde, bekamen die Fans einen spannenden Zweikampf an der Spitze zu sehen. Pole-Setter Levin Gelf (Seebach Motorsport) wurde immer wieder von dem Chemnitzer Joel Hohmann (East Racing) attackiert. Der Talent Pool Pilot überholte Gelf sogar kurz vor Schluss, allerdings eroberte Gelf mit seinem 510 PS starken Porsche 911 GT3 Cup direkt wieder die Spitze und gewann den elften Lauf vor Hohmann. „Wir haben am Set-up gearbeitet und ich bin mit einem guten Gefühl ins Rennen gegangen. Natürlich ist so ein enger Zweikampf nicht einfach, aber ich probiere, immer ruhig zu bleiben und das ist mir auch gelungen“, erklärte der Rennsieger. Den ersten Platz in der ProAm-Wertung powered by Michelin sicherte sich Michal Perel (Forch Racing by Atlas Ward) vor Josef Hrdlicka (Mičánek Motorsport) und Krzysztof Gorny (Forch Racing by Atlas Ward).

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In der Porsche Sprint Challenge Deutschland GT4 freute sich Vendelbo nach dem 30-minütigen Rennen über seinen zehnten Sieg und den Titelgewinn. Überglücklich nahm der Kölner Daniel Reiter (Reiter Racing by campus-event. com) die Pokale für Platz zwei in der GT4-Wertung und für Platz eins in der ProAm-Wertung powered by Michelin in Empfang. Jova Zec belegte im Porsche Cayman GT4 RS Clubsport Platz drei. Neueinsteiger Mykhailo Kohan (GT SPORTS) wurde Vierter.

In der Punktetabelle überholte Reiter durch seinen Erfolg Adrian Wolf (SRS Team Sorg Rennsport), der aufgrund einer Kollision in der ersten Runde ausschied. Wer in dieser Kategorie der neue ProAm-Champion wird, entscheidet sich erst im finalen Rennen am Sonntag. Auf dem YouTube-Kanal von Porsche Deutschland können Fans den zwölften Lauf mit einer Vorberichterstattung ab 13.55 Uhr live verfolgen.
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