Polo Cup
30.09.2026
Starker Abschluss im Polo Cup am Lausitzring: piro sports zurück im Spitzenkampf
Seit dem Rennwochenende in Zolder hatte piro sports keine weiteren Testkilometer absolviert. Entsprechend benötigte die Mannschaft zu Beginn etwas Zeit, um wieder den Anschluss an die Spitze zu finden. Cedric Piro steigerte sich jedoch kontinuierlich und startete aus den Positionen sieben, fünf und sieben in die drei Wertungsläufe.
Bereits das erste Rennen zeigte, dass der Speed vorhanden war. Nach einem turbulenten Start arbeitete sich Piro schnell nach vorne und beendete die erste Runde bereits auf Rang drei. Obwohl sich die beiden Führenden zunächst etwas abgesetzt hatten, schloss der piro-sports-Pilot die Lücke wieder. Im weiteren Rennverlauf ließ die Performance jedoch nach und Piro musste zwei Konkurrenten passieren lassen. Mit Platz fünf sammelte er dennoch ein solides Ergebnis.
Noch mehr Potenzial steckte im zweiten Durchgang. Von Startplatz fünf erwischte Piro einen starken Auftakt und griff bereits in der Anfangsphase um die Führung an. Dabei kam es jedoch zu einer Kollision, Cedric musste durchs Gras ausweichen und drehte sich wenig später beim Anbremsen. Dadurch fiel er bis ans Ende des Feldes zurück. Eine Safety-Car-Phase brachte ihn aber wieder an die Gruppe heran und mit starker Pace kämpfte er sich anschließend bis auf Rang elf zurück.
Der abschließende Lauf wurde schließlich zum sportlichen Höhepunkt des Wochenendes. Nach einem weniger optimalen Start hielt sich Piro aus den Turbulenzen heraus, machte Positionen gut und ging als Vierter in die zweite Runde. Danach kämpfte er über weite Strecken um die Podestplätze. Platz vier im Ziel bestätigte die starke Form und sorgte für einen versöhnlichen Abschluss.
Auch Sophie Hofmann machte über das Wochenende deutliche Fortschritte. Für die Lokalmatadorin waren die Erwartungen vor dem Heimrennen hoch, nachdem sie auf dem Lausitzring bereits Erfahrung mit anderen Fahrzeugen gesammelt hatte. Kleinere Fehler und unglückliche Situationen verhinderten zunächst, dass sich ihre Pace vollständig in den Ergebnissen widerspiegelte.
Von Session zu Session fand Hofmann jedoch besser in das Wochenende. Nach Platz 14 im ersten Rennen folgte Rang zwölf im zweiten Durchgang. Im abschließenden Lauf setzte sie ihre positive Entwicklung fort und erreichte mit Rang zehn ihr selbst gestecktes Ziel. Gleichzeitig sammelte sie weitere wichtige Erkenntnisse im Umgang mit dem VW Polo GTI Cup und geht entsprechend motiviert in das Saisonfinale.
„Nach Zolder wollten wir vor allem wieder ein positives Wochenende haben und Spaß am Racing finden, das ist uns gelungen“, fasste Cedric Piro zusammen. „Man hat zu Beginn gemerkt, dass die anderen etwas mehr im Rhythmus waren, aber wir sind immer besser geworden. Im ersten Rennen wäre sicher das Podium möglich gewesen, im zweiten hatten wir beim Angriff nach vorne einfach Pech. Der vierte Platz zum Abschluss war dann ein guter Schritt, auch wenn wir im Kampf um Platz zwei und drei noch etwas mehr hätten herausholen können. Entscheidend ist, dass wir wieder gezeigt haben, dass der Speed da ist. Ein großer Dank geht an das gesamte Team sowie an unsere Partner Besaplast Besa Group, LBM, Aden, Raumgestaltung von Oettinger, RS Automobile, Hotel Schöne Aussicht und Getränke Groß und Klein für die Unterstützung.“
Auch Sophie Hofmann blickt trotz kleiner Rückschläge positiv auf ihr Heimspiel zurück: „Ich hatte mir etwas mehr vorgenommen, weil ich die Strecke bereits kannte. Leider waren in den ersten Sessions ein bisschen Pech und auch ein, zwei eigene Fehler dabei, wodurch sich unsere Pace nicht komplett in den Ergebnissen gezeigt hat. Grundsätzlich war der Speed aber gut und ich habe wieder extrem viel über das Auto gelernt. Dass wir das Wochenende mit einem Top-Ten-Ergebnis beendet haben, gibt mir zusätzlich Motivation für das Finale.“
Für piro sports steht nun nur noch ein Rennwochenende auf dem Programm. Vom 23. bis 25. Oktober gastiert der Polo Cup Germany zum großen Saisonfinale auf dem Hockenheimring. Dort möchte die Mannschaft die positive Entwicklung vom Lausitzring fortsetzen und die Saison mit einem weiteren starken Auftritt abschließen.





