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Polo Cup
23.09.2026

Polo Cup Germany auf der Zielgerade: Drei Rennen auf dem Lausitzring

Der Polo Cup Germany startet in die heiße Phase seiner Premierensaison. Vom 25. bis 27. September geht es auf dem Lausitzring in das letzte Saisondrittel – und damit mitten hinein in den entscheidenden Kampf um die Meisterschaft. Drei Qualifyings und drei eigenständige Wertungsläufe sorgen für ein vollgepacktes Rennwochenende, bevor beim großen Saisonfinale in Hockenheim noch zwei weitere Rennen auf dem Programm stehen. Fünf Läufe sind damit noch zu absolvieren und im Titelrennen ist weiterhin alles offen.

Thorsten Willems, Serienorganisator des Polo Cup Germany, sagt: „Wir gehen auf dem Lausitzring in eine ganz entscheidende Phase unserer ersten Saison. Noch fünf Rennen liegen vor uns und die engen Abstände an der Spitze zeigen, wie viel in der Meisterschaft noch passieren kann.“

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Nach der Sommerpause kehrt der Polo Cup Germany rund zweieinhalb Monate nach dem ereignisreichen Gastspiel im belgischen Zolder zurück auf die Rennstrecke. Auch auf dem Lausitzring wartet auf Fahrer und Teams das anspruchsvolle Dreifach-Format: Jeder der drei Wertungsläufe erhält ein eigenes Qualifying, sodass die Startaufstellung dreimal neu ausgefahren wird und sich an einem einzigen Wochenende gleich mehrere Gelegenheiten bieten, im Meisterschaftskampf entscheidende Punkte zu sammeln.

Der sportliche Teil beginnt am Samstagmorgen mit dem ersten Zeittraining, bevor wenig später der erste Wertungslauf gestartet wird. Am Nachmittag folgt bereits das Qualifying für Rennen zwei. Der Sonntag hält mit den beiden weiteren Rennen und dem dritten Zeittraining ein entsprechend dichtes Programm bereit. Sämtliche Qualifyings und Wertungsläufe sind jeweils auf 25 Minuten angesetzt. 

Enges Rennen um die Meisterschaft

Mit der besten Ausgangsposition reist Bradley Liebenberg (Georg Motorsport) in die Lausitz. Der Südafrikaner hatte in Zolder mit zwei Siegen und einem dritten Platz ein nahezu perfektes Wochenende erwischt und damit die Führung in der Gesamtwertung übernommen.

Mit 313 Punkten liegt er vor Franco Fahrbach, der 286 Zähler auf dem Konto hat, und Luca Wieninger (beide Max Kruse Racing) mit 278 Punkten. Gerade einmal 35 Punkte trennen das Führungstrio und angesichts der noch fünf ausstehenden Rennen ist eine Vorentscheidung damit noch lange nicht gefallen.

Zumal auch die unmittelbaren Verfolger in Reichweite liegen: Leon Arndt (FAR Performance) folgt mit 273 Punkten nur fünf Zähler hinter Wieninger, während Julian Konrad (Konrad Motorsport) mit 263 Punkten ebenfalls noch alle Möglichkeiten besitzt, wieder näher an die Spitze heranzurücken. Das Dreifach-Wochenende auf dem Lausitzring könnte die Ausgangslage vor dem Finale somit noch einmal erheblich verändern.

Die endgültigen Entscheidungen fallen anschließend am 24. und 25. Oktober auf dem Hockenheimring. Dort stehen zum Abschluss der ersten Saison des Polo Cup Germany noch einmal zwei Wertungsläufe auf dem Programm. 

Zwei neue Fahrer verstärken das Feld

Auch beim Blick auf das Starterfeld setzt sich die positive Entwicklung des Polo Cup Germany fort. 22 Fahrzeuge stehen auf der aktuellen Starterliste für den Lausitzring, womit das Feld gegenüber den 20 Startern beim vergangenen Rennwochenende in Zolder noch einmal anwächst. 

Einer der Neuzugänge ist Sebastian Schwinn, der mit der Startnummer 5 antritt und seinen Einsatz zugleich zur Vorbereitung auf ein umfangreicheres Motorsport-Engagement nutzt. Schwinn hat bereits drei Polo-Fahrzeuge für die Saison 2027 erworben, die künftig sowohl im Polo Cup Germany als auch auf der Nürburgring-Nordschleife eingesetzt werden sollen. Auf dem Lausitzring bietet sich für ihn nun die Gelegenheit, das Fahrzeug und das Umfeld der Serie selbst unter Rennbedingungen kennenzulernen.

Ein besonderes Debüt steht zudem bei der Startnummer 99 bevor. Adrian Schneider übernimmt auf dem Lausitzring das offizielle BDF Experts Media Car und wechselt damit selbst ins Cockpit. Motorsport ist für Schneider allerdings keineswegs Neuland: Er war über viele Jahre als Renningenieur aktiv und kennt den Rennbetrieb entsprechend aus nächster Nähe. Darüber hinaus ist er intensiv im Social-Media-Bereich tätig und betreut dort unter anderem Cup-Partner Motul. Nun erlebt er das Rennwochenende erstmals aus der Fahrerperspektive.

Noch größer wäre das Starterfeld ohne eine Terminkollision mit den Spa Six Hours ausgefallen, wodurch die niederländischen Gaststarter nicht im Polo Cup Germany antreten können. Mit ihnen wären drei weitere Fahrzeuge hinzugekommen.

„Mit drei Qualifyings und drei Rennen wartet erneut ein sehr intensives Wochenende auf unsere Fahrer und Teams, bei dem es nicht nur auf Geschwindigkeit, sondern vor allem auch auf Konstanz ankommen wird. Besonders freut uns, dass unser Starterfeld zum Saisonendspurt noch einmal wächst. Leider können unsere niederländischen Gaststarter aufgrund einer Terminkollision diesmal nicht dabei sein, sonst hätten wir sogar drei weitere Fahrzeuge im Feld gehabt. Dass wir dennoch mit 22 Fahrzeugen antreten und gleichzeitig neue Fahrer bei uns begrüßen dürfen, zeigt, wie erfreulich sich der Cup entwickelt. Jetzt freuen wir uns auf ein spannendes Wochenende auf dem Lausitzring und einen offenen Kampf um die Meisterschaft“, so Thorsten Willems, Serienorganisator des Polo Cup Germany.

Alle Rennen im Livestream

Auch wer den Polo Cup Germany nicht vor Ort am Lausitzring verfolgen kann, muss auf das Renngeschehen nicht verzichten. Alle drei Wertungsläufe werden im Livestream übertragen, sodass Fans den Kampf um Siege, Podiumsplätze und wichtige Meisterschaftspunkte auch von zu Hause aus live verfolgen können.
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