Polo Cup
15.07.2026
Hitzeschlacht in Zolder fordert piro sports alles ab
Zunächst deutete bei Cedric Piro vieles auf ein erfolgreiches Wochenende hin. Im freien Training fuhr er auf den dritten Platz, bevor er das erste Qualifying als Vierter beendete. Damit gehörte Piro auch in Zolder zu den schnellsten Fahrern im 20 Fahrzeuge starken Feld.
Das erste Rennen war für ihn jedoch bereits in der ersten Kurve beendet. Ein Kontrahent fuhr ins Heck des Polos. Dabei drehte sich Piro und musste sein stark beschädigtes Fahrzeug im Aus abstellen. Durch den eng getakteten Zeitplan blieb der Mannschaft anschließend nur wenig Zeit für die Reparatur. Das Team setzte alles daran, den Polo rechtzeitig für das zweite Qualifying wieder fahrbereit zu machen. Eine vollständige Vermessung war in der kurzen Zeit nicht möglich.
Trotz der schwierigen Ausgangslage qualifizierte sich Piro für den zweiten Lauf auf Rang neun. Nach einem nicht optimalen Start arbeitete er sich im Rennen wieder nach vorne und überquerte die Ziellinie auf Platz sieben. Damit betrieb er wichtige Schadensbegrenzung und sammelte weitere Meisterschaftspunkte.
Im dritten Qualifying folgte Startplatz acht. Der abschließende Lauf stand jedoch erneut unter keinem guten Stern. Bei der extremen Hitze fehlte es dem Polo an Motorleistung, zusätzlich traten Probleme mit dem Getriebe auf. Piro musste das Rennen vorzeitig beenden und blieb damit erneut ohne die erhoffte Ausbeute.
Für Sophie Hofmann war der Auftritt in Zolder eine Premiere. Die piro-sports-Pilotin kannte die anspruchsvolle Strecke zuvor nicht und nutzte jede Session, um weitere Erfahrung zu sammeln. Nach einem schwierigen Beginn steigerte sie ihre Pace kontinuierlich und fand sich immer besser auf dem Circuit Zolder zurecht.
Besonders in den Rennen zeigte sich die positive Entwicklung. Im zweiten Lauf erreichte Hofmann den zehnten Gesamtrang und war damit die beste weibliche Starterin. Auch im dritten Rennen entschied sie die Ladies Trophy für sich. Damit belohnte sie sich für die Fortschritte über das gesamte Wochenende.
„Nach Platz drei im freien Training und Rang vier im ersten Qualifying hatten wir eigentlich ein sehr gutes Gefühl. Der Unfall in der ersten Kurve hat das Wochenende dann komplett verändert“, fasste Cedric Piro zusammen. „Die Jungs haben einen großartigen Job gemacht und das stark beschädigte Auto unter enormem Zeitdruck wieder fahrbereit bekommen. Platz sieben im zweiten Rennen war unter diesen Umständen noch ein gutes Ergebnis. Im letzten Lauf hatten wir dann leider Probleme mit der Motorleistung und dem Getriebe. Sophie hat sich auf einer für sie neuen Strecke von Session zu Session gesteigert und zweimal die Ladies Trophy gewonnen. Darauf können wir aufbauen. Ein großer Dank geht an das gesamte Team sowie an unsere Partner Besaplast Besa Group, LBM, Aden, Raumgestaltung von Oettinger, RS Automobile, Hotel Schöne Aussicht und Getränke Groß und Klein für ihre Unterstützung.“
Nach der intensiven Hitzeschlacht geht der Polo Cup Germany nun in die Sommerpause. Vom 25. bis 27. September wartet auf dem Lausitzring das nächste Dreifach-Event. Dort möchte piro sports wieder an die starke Pace vom Beginn des Zolder-Wochenendes anknüpfen.





