NASCAR Euro Series
26.08.2026
Dominique Schaak startet hochmotiviert in die zweite Saisonhälfte der NASCAR Euro Series
„Ich freue mich extrem auf das Rennen in Tschechien und darauf, wieder vor dieser gigantischen Kulisse zu fahren, so Schaak vor dem Event, was um die 50.000 Fans anziehen soll.
Nach einer soliden und konstanten ersten Saisonhälfte reist der 35-Jährige als Zehnter der Gesamtwertung unter 27 Piloten nach Tschechien. Noch aussichtsreicher ist seine Position in der Masters Championship: Dort liegt der Magdeburger vom Frankfurter Team Bremotion, um Teamchef Patrick Brenndörfer, aktuell auf dem zweiten Tabellenplatz von zwölf Piloten und befindet sich mitten im Titelkampf mit dem Belgier Maxim van Laere und dem Franzosen Florian Richard.
Entsprechend klar sind die Ziele für das Rennwochenende auf dem Autodrom Most formuliert. Schaak möchte in beiden Rennen um das Podium der Masters Championship kämpfen, seinen Platz in den Top 10 der Gesamtwertung festigen und sich möglichst weiter verbessern.
Dass ihm die 4,2 Kilometer lange Strecke in Most liegt, hat er bereits bewiesen. 2024 feierte er hier mit Platz drei sein erstes EuroNASCAR-Podium. Die Rückkehr nach Tschechien ist für den 35-Jährigen deshalb mit besonderen Erinnerungen verbunden.
Auch in der laufenden Saison durfte Schaak bereits auf dem Podium feiern. Beim Rennwochenende im französischen Le Castellet belegte er auf dem Circuit Paul Ricard Platz drei in der Masters Championship und holte damit sein erstes Masters-Podium des Jahres. Zuletzt zeigte seine Formkurve ebenfalls nach oben: Besonders beim Rennwochenende im britischen Brands Hatch bestätigte die Pace des Magdeburgers den positiven Trend. Entsprechend ist die Mission für Most klar: Angriff auf Top-10-Ergebnisse und wichtige Meisterschaftspunkte.
Dabei wäre in der bisherigen Saison sogar noch mehr möglich gewesen. Besonders beim Saisonauftakt im spanischen Valencia wurde Schaak vom Pech verfolgt. Ein technischer Defekt verhinderte seine Teilnahme am Qualifying, wodurch er das erste Saisonrennen von der letzten Startposition, Platz 25, aufnehmen musste.
Im Rennen folgte eine beeindruckende Aufholjagd. Schaak arbeitete sich durch das Feld und kämpfte sich von Position 25 bis auf Platz acht nach vorne. Ein starkes Top-10-Ergebnis schien trotz der schwierigen Ausgangslage zum Greifen nah. Kurz vor Rennende wurde der Magdeburger jedoch erneut von einem technischen Problem gestoppt: Ein gebrochener Achsschenkel zwang ihn zur Aufgabe an der Box. Das war besonders bitter, da er zu diesem Zeitpunkt die Masters-Wertung anführte und im Gesamtklassement auf Platz acht lag.
Auch im zweiten Rennen in Valencia war Schaak auf Kurs zu einem starken Ergebnis und befand sich auf Position zehn, ehe ihn wenige Runden vor dem Ende ein schleichender Reifenschaden zurückwarf. Statt weiterer wichtiger Meisterschaftspunkte blieb ihm am Ende lediglich Platz 15.
Umso bemerkenswerter ist seine Ausgangsposition zur Saisonhalbzeit. Trotz der verlorenen Punkte in Spanien etablierte sich Schaak anschließend mit konstanten Ergebnissen in den Top 10 der Gesamtwertung und kämpfte sich bis auf den zweiten Rang der Masters Championship nach vorne.
"Ich habe in Most vor zwei Jahren mein erstes NASCAR Euro Series-Podium feiern dürfen und blicke auf eine solide erste Saisonhälfte zurück. Wir hatten leider ein bisschen Pech in Valencia mit einem gebrochenen Achsschenkel und einem Reifenschaden kurz vor Schluss. Dennoch konnte ich mich zurückkämpfen. Aber ich denke, dass die zweite Saisonhälfte für uns sehr positiv wird. Das Team ist hochmotiviert und ich bin dem gesamten Team sehr dankbar für die tolle Unterstützung. Die Sommerpause war sehr lang, aber jetzt bin ich hochmotiviert, in Most zwei gute Ergebnisse einzufahren und anschließend in die Play-off-Finals in Vallelunga und Zolder zu starten“, erklärt Schaak.
Gerade mit Blick auf die Meisterschaft besitzt das Wochenende in Most eine große Bedeutung. Es ist die letzte Gelegenheit, sich vor Beginn der entscheidenden Saisonphase eine möglichst gute Ausgangsposition zu verschaffen. Vom 18. bis 20. September 2026 geht es im italienischen Vallelunga weiter. Dort beginnt mit der Vergabe doppelter Punkte die heiße Phase im Kampf um die Meisterschaft. Mitte Oktober 2026 folgt schließlich das große Saisonfinale im belgischen Zolder.
Für Schaak ist die Marschroute damit eindeutig: In Most sollen zwei starke Rennen und möglichst zwei weitere Masters-Podien folgen. Gleichzeitig will der Magdeburger wichtige Punkte für die Gesamtwertung sammeln und seine Position unter den besten zehn Fahrern weiter verbessern.








