„Platz drei und Platz acht in der Meisterschaft sind nicht ganz das, was wir uns für die ALMS Saison 2025/26 ausgemalt haben, aber am Ende können wir trotzdem sehr stolz auf uns sein. Wir haben es geschafft, in vier von sechs Rennen auf das Podium zu fahren und sind damit das Team mit der höchsten Podiumsquote der Saison. Nach Dubai lagen wir mit der Startnummer 10 aussichtsreich im Meisterschaftskampf und sind mit einer Chance auf den Titel nach Abu Dhabi gereist. Leider sind im Samstagsrennen einige Dinge passiert, für die wir nichts konnten und die dafür gesorgt haben, dass wir kein besseres Ergebnis als die Plätze sieben und neun einfahren konnten. Das hat unsere Chancen in der Meisterschaft zunichte gemacht. Am Sonntag konnten wir dafür mit Platz drei noch einmal zurückschlagen, was ein schöner Abschluss war. Natürlich wollten wir unseren Titel gerne verteidigen und das ist uns nicht gelungen. Dennoch waren wir nah dran und sind sogar punktgleich mit dem Zweiten der Meisterschaft platziert. Am Ende hat also nur ein Fahrzeug mehr Punkte gesammelt als wir und darauf sind wir stolz. Nun gilt es unsere Hausaufgaben zu machen und im nächsten Jahr stärker zurückzukommen“, erklärt Patrick Arkenau, Geschäftsbereichsleiter Racing bei der Manthey Racing GmbH.
Nach einer kurzen Rennpause steht für das Team aus Meuspath in sechs Wochen, am 21. März 2026, mit den 12-Stunden von Sebring (IMSA Michelin Endurance Cup) das nächste internationale Langstreckenrennen im Terminkalender. Nur eine Woche später, am 28. März 2026, startet Manthey in Katar in die neue Saison der FIA World Endurance Championship (WEC). Details zu weiteren Renneinsätzen des Teams im Jahr 2026 werden zudem in Kürze bekannt gegeben.
Fahrerstimmen zur ALMS Saison 2025/2026
Antares Au, Porsche 911 GT3 R #10: „Es war ein bittersüßes Wochenende in Abu Dhabi. Wir haben alles gegeben, aber es fehlten die Umstände, um einen weiteren Meisterschaftssieg zu erzielen. Am Samstag führten fehlerhafte Entscheidungen dazu, dass unser Auto zwei Durchfahrtsstrafen erhielt. Nach dem Rennen erhielten wir eine Entschuldigung von den Rennkommissaren für die falschen Strafen, aber da hatten wir bereits wichtige Punkte für den Titelkampf verloren. Positiv ist jedoch, dass wir in sechs Rennen vier Podiumsplätze erreicht haben, soviel wie kein anderes Team. Allgemein gehörten wir zu den konstantesten Teams in der diesjährigen Meisterschaft. Ich bin sehr stolz auf meine Teamkollegen, Ingenieure, Crew und das Management von Manthey, dass wir uns gemeinsam angesichts der Konkurrenz und der Widrigkeiten hervorragend geschlagen haben.“Loek Hartog, Porsche 911 GT3 R #10: „Wir sind als Meisterschaftskandidaten nach Abu Dhabi gereist, aber das erste Rennen wurde durch zwei Durchfahrtsstrafen wegen Track-Limit-Verstößen beeinträchtigt. Das Ergebnis bedeutete, dass wir am Sonntag nicht mehr im Kampf um die Meisterschaft dabei waren, was sehr enttäuschend war. Wir waren die ganze Saison über strategisch stark unterwegs und diese Konstanz hat uns zum Team mit den meisten Podiumsplätzen in der GT-Kategorie gemacht. Letztlich haben uns das erste Ergebnis in Abu Dhabi und der Ausfall im zweiten Rennen in Sepang den Gesamtsieg gekostet. Dennoch war es eine starke Saison mit vielen positiven Aspekten. Wir haben viel gelernt, und ich kann nur anerkennen, wie gut das Team die ganze Saison gearbeitet hat. Ich bin stolz, Teil dieses Teams zu sein, und ich hoffe wirklich, dass das nicht mein letztes Event mit Manthey gewesen ist.“
Klaus Bachler, Porsche 911 GT3 R #10: „Mit den Rennen in Abu Dhabi ist die ALMS-Saison 2025/26 zu Ende gegangen. Im ersten Rennen in Abu Dhabi hatten wir etwas Pech und erhielten eine Durchfahrtsstrafe, die uns eine bessere Position als Platz neun gekostet hat. Damit waren auch unsere Meisterschaftshoffnungen dahin, aber wir haben im letzten Rennen noch einmal alles gegeben und sind mit Rang drei stark zurückgekommen. Das war ein toller Saisonabschluss. Vielen Dank an alle, die an diesem Projekt beteiligt waren. Letztendlich haben wir unseren Meistertitel nicht verteidigen können, was das Ziel war. Aber wir haben den dritten Platz erreicht, was sehr gut ist, und vier Podiumsplätze in sechs Rennen sind eine sehr, sehr gute Teamleistung!“
François Hériau, Porsche 911 GT3 R #92: „Unser erreichtes Gesamtergebnis in der ALMS-Saison spiegelt nicht komplett unser Potenzial wider. Wir hatten gehofft, mindestens einen Podiumsplatz zu erreichen, und für Abu Dhabi hatten wir uns definitiv bessere Ergebnisse erhofft. Aber so ist das manchmal im Motorsport, man braucht auch ein bisschen Glück, das wir in dieser Saison nicht immer hatten. Die Zusammenarbeit mit Riccardo, Richard und der gesamten Crew hat sehr gut funktioniert, worüber ich mich freue, und wir alle wissen, dass wir das Potenzial für mehr hatten.“
Riccardo Pera, Porsche 911 GT3 R #92: „Es war zum Abschluss kein einfaches Wochenende in Abu Dhabi für uns, aber insgesamt sind wir mit dieser ALMS-Saison sehr zufrieden. Wir sind unter die Top-Ten in der Gesamtwertung gefahren, was ein gutes Ergebnis ist. François hat zum ersten Mal einen Porsche politiert und sich wirklich gut geschlagen. Die Zusammenarbeit mit Richard ist immer klasse. Insgesamt ist das Ergebnis nicht das Beste, aber wir haben unser Potenzial unter Beweis gestellt. Jetzt kann ich es kaum erwarten, mit Manthey in die neue WEC-Saison zu starten und vorher in Sebring an den Start zu gehen.“
Richard Lietz, Porsche 911 GT3 R #92: „Keine einfache ALMS Saison für uns. Das Ziel waren Podiumsergebnisse, was wir leider nicht erreichen konnten. In Sepang und Dubai sind wir zweimal knapp daran vorbeigeschrammt. Beim Saisonabschluss in Abu Dhabi war unsere Leistung nicht gut genug und zudem hat uns das Glück gefehlt, weswegen bessere Ergebnisse als der zwölfte und der siebte Rang nicht drin waren. Der achte Gesamtrang entspricht nicht unseren Erwartungen, denn wir hatten das Potenzial für ein besseres Ergebnis. Die Zusammenarbeit mit dem Team, François und Riccardo hat dennoch viel Spaß gemacht und nun freue ich mich schon auf den Start der neuen WEC-Saison in Katar.“






