Kartsport Allgemein
18.03.2026
Saisonstart der Klassik-Kart-Rennsportler in Kerpen beim Frühjahrscup
„When the flag drops, the bullshit stops“, pflegte schon der frühere Formel-1-Zampano Bernie Ecclestone zu sagen, soll meinen, jetzt ist genug geschraubt, es geht wieder auf die Strecke. Für die Klassik-Kart-Meisterschaft darf man sich wieder auf einen Generationenvergleich einrichten, fast wie in der Formel 1, konnte doch der unwesentlich jüngere als der China-F1-Sieger Antonelli Marlon Mathei die Meisterschaft zweimal in Folge für sich entscheiden und dabei die arrivierten Altvorderen wieder hinter sich lassen.
Marlon ist auch in einem Nachwuchsprogramm, aber der Sport mit Klassik-Karts könnte in Bezug auf den Budgeteinsatz und die Aufmerksamkeit kein größerer Kontrast zum Glitzer Glamour Getöse der Formel 1 sein. Hier Zelt mit Grillwurst, dort Hospitality mit Schnittchen. Aber beim Spaß und beim Erlebniswert sind die Unterschiede nicht so groß. Klar, der Vergleich hinkt, aber ich glaube manchmal säße ein Formel 1 Star lieber bei Berti im Zelt bei der Grillwurst, als dauernd im Medienhype.
So viel zum Ausflug in die große weite Rennwelt, bei den Klassikern geht es einfach noch bodenständig zu, die Konkurrenz für Marlon sind wieder die üblichen Verdächtigen, die Herren Kracht, Frauenrath Bermel und vor allem die starke Oranje Fraktion mit Kerpen Dauersieger Kay Simons, Bart van den Hul, Chris Stek und Marcel Flens wird dem Jungspund das Feld nicht ohne weiteres überlassen. Vielleicht kommt auch der Altmeister Bessel Minderhoud wieder zum Zug.
Nach dem Saisonstart in Kerpen folgen noch Bopfingen, Oppenrod, Hahn Wildbergerhütte, Gerolzhofen und zum Abschluss geht es diesmal nach Wittgenborn. Und kann man sich auf großartigen Sport mit den luftgekühlten Karts freuen und die klassischen Mach1, Allkart, Birel, Hutless wieder in freier Wildbahn in artgerechter Darbietung bewundern.





