Kartsport Allgemein
24.03.2026
Saisonauftakt für die Klassik-Kartfahrer beim Frühjahrscup
Wie meist in Kerpen wird das Feld der Klassiker durch unsere niederländischen Kollegen ergänzt, die ebenfalls Gefallen an der anspruchsvollen Strecke gefunden haben. So waren unter anderem die Landia „Werksmannschaft“ mit Bart van den Hul und Ethan van Kouwen sowie Birel-Glüher und Kerpen Intimus Chris Stek, Marcel Flens, Rian Kok und Vorjahres Sieger Kay Simons mit von der Partie.
Das Wetterspielte bestens mit und lieferte mit einem blitzsauberen und sonnigen Frühlingstag den perfekten Rahmen für den Saisonauftakt.
Im Zeittraining konnte Chris Stek die schnellste Zeit vor Thomas Kracht und Marcel Flens markieren. Auf den vierten Platz kam Vorjahressieger Kay Simons mit seinem siebziger Jahre Zip Kart. Dahinter belegte der amtierende Klassik Kart Meister Marlon Mathei den fünften Platz.
In den drei Wertungsläufen nach dem Gleichmäßigkeitsformat machte Mathai dann die Sache klar, nach dem zweiten Platz im letzten Jahr folgte heuer die Steigerung aufs oberste Podest. Platz zwei ging an Marcel Flens der die Oranje Farben hochhielt, vor dem ebenfalls aus Holland angereisten Rian Kok, der mit drei blitzsauberen Fahrten den dritten Platz belegen konnte. Platz vier ging an den Tagesschnellsten Chris Stek vor Berthold Bermel aus Krefeld.
Platz sechs belegte Ethan van Kouwen vor David Driessen und Andreas Kohler. Auf Rang neun landete Bart van den Hul und den zehnten Platz belegte Pechvogel Kay Simons, der sich beim Fahren eine Rippe brach und nicht alle Läufe fahren konnte.
Überhaupt das Pech traf diesmal einige Kollegen und die Motorenbauer dürfen sich auf ordentlich Arbeit einstellen. Besonders hart traf es Thomas Kracht, der drei Motorschäden zu beklagen hatte. Aber auch Bart van den Hul musste mehrmals in die Motorenkiste greifen. Auch Vater und Sohn Minderhoud aus Ludwigshafen erwischte es knüppeldick. Bereits nach dem Aufwärmtraining war Einpacken angesagt, so ging bei Bessel die Hinterachse und bei Valentijn der Kurbelzapfen in die ewigen Jagdgründe, aber zum Glück im Unglück ohne größere Kollateralschäden.
Was gab es sonst noch? Die Klassik Karter fuhren mit Trauerflor zu Ehren der unlängst verstorbenen und schmerzlich vermissten Clubkameraden Piet Füssel und Gerhard Raab.
Die Kerpener Organisatoren schafften es trotz diverser unfallbedingter Verzögerungen den Zeitplan mit drei Wertungsläufen noch im Zeitrahmen einzuhalten und auch Rennleitung und Flaggenposten waren sehr gut disponiert.
Gerne würden die Klassiker auch wieder in Dahlem fahren, das war ein häufig gehörter Wunsch im Fahrerlager.
Für die Klassiker geht es dafür am 19. April nach Bopfingen, dort im Rahmen der GKC Light Serie.





