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Kartsport Allgemein
15.08.2026

Klassik-Kartsportler trotzen der Hitze in Wittgenborn

Die Klassik-Kartsportler trafen sich am 16. August zum Meisterschaftsfinale in Wittgenborn. Das rollende Museum ließ sich auch durch die Hitze nicht abschrecken und die Männer und Frauen mit ihren schnellen Feuerstühlen nahmen die selektive und interessante Strecke im Vogelsberg unter die kleinen Räder.

Erneut waren, wie schon bei den vergangenen Läufen, Fahrerinnen und Fahrer aus den Nachbarländern am Start. So kamen aus den Niederlanden Bart van den Hul, Chris Stek und Ethan van Kouwen mit im Falle von Chris Stek und Bart van den Hul mit berechtigten Hoffnungen auf den Vizetitel. Aus dem französischen Metz war der pfeilschnelle Franzose Matteo Nicolle gekommen, dem die Atmosphäre bei den deutschen Klassik Kart Läufen zusagt.
Und aus der Schweiz durfte der Veranstalter Anne Bott Schulz begrüßen, die nach Oppenrod erneut zu Gast bei den Klassik Karts war und immer mehr Spaß am Klassik Kart Fahren hat. Ansonsten die üblichen Verdächtigen, die Herren Kracht, Bermel, Frauenrath und Ballhorn.

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Meister Marlon Mathei war verhindert, ebenso KCD-90-Kassenmanager und Gerolzhofen-Gesamtsieger Thomas Reim. GKS-Veranstalter Jean Louis Capliuk gefiel die Zeitreise und so lud er den Klassik-Kart-Zirkus nach Bopfingen im Frühjahr heuer zum zweiten Mal als Gaststarter bei der German Karting Series light ein.  

Die beiden abschließenden Läufe wurden wie bekannt im Gleichmäßigkeits Modus gefahren und Matteo Nicolle zeigte auf eindrucksvolle Weise wie man schnell und trotzdem gleichmäßig um die Piste ballert. Es gelangen ihm zwei blitzsaubere Läufe und damit der Gesamtsieg. Zweiter wurde Thomas Kracht vor Bart van den Hul. Platz vier ging an Ethan von Kouwen vor Andreas Kohler, Burkard Ballhorn, Roger Frauenrath und Chris Stek. Der Meister stand mit Marlon Mathei schon in Gerolzhofen fest.

Damit war es zumindest für die Vizemeisterschaft spannend bis zum Schluss, und letztlich mussten die Streichresultate entscheiden. Chris Stek mit seinem Birel TM Schaltkart machte die Sache klar, dahinter landete Berthold Bermel, der zu den Ursprüngen seiner sehr erfolgreichen Karriere zurückgefunden hat und zeigt, dass er auch die kleinen Räder beherrscht. Platz vier belegt nach seinem Schlussspurt Thomas Kracht vor Bart van den Hul und Andreas Kohler. Thomas Reim belegt Platz sieben. Dahinter Lies Lemckert, Burkard Ballhorn und Marc Heiming.

Die Starterzahl blieb auf Vorjahresniveau, schön ist, dass viele Gäste aus dem Ausland der Meisterschaft ein internationales Flair geben, und es zeigt sich der Gedanke der Völkerverständigung unter der Kart Gemeinde.

Das Wetter in Wittgenborn war heiß, aber die Ausfallrate hielt sich in Grenzen. Es ist erstaunlich was die alten Motörchen und ihre teilweise alten Fahrer noch zu leisten im Stande sind.
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