Kartsport Allgemein
15.04.2026
Klassik-Karter vor zweitem Auftritt in Bopfingen
Teilnehmen können Klassik Karts die Baujahr 1988 und älter sind. Damit wird an die alten Zeiten erinnert, als es noch keine Plastikverkleidungen gab, und als noch die luftgekühlten 100 Kubikzentimeter Motörchen, die nicht viel mehr als etwas Stahlrohr, vier Räder, Bremse Tank und Sitz und Fahrer bewegen mussten. Auch Schaltkarts mit 125 Kubikzentimeter Motoren, die oftmals aus dem Motocross-Sport kamen, aber auch spezielle Kartmotoren, wie die berühmten Mach 1 aus dem schwäbischen Brackenheim fahren mit. Das rollende Museum fährt im Gleichmäßigkeits- Modus, es siegt also der Fahrer oder die Fahrerin mit der geringsten Zeitabweichung bei den Rundenzeiten.
Also ein rollendes Museum, unverkleidete Karts, anschieben statt E-Starter, und trotzdem jede Menge Spaß und der Sound hochdrehender Zweitaktmotoren.
Es fühlt sich wie ein Gesundbrunnen an, wenn die lange eingemotteten und verloren geglaubten Schätze, mit den klingenden Namen wie Birel, Swiss Hutless, Kali, Allkart, um nur ein paar zu nennen, wieder gekonnt bewegt werden. Bopfingen ist heuer nach Kerpen die zweite Station in der 2026 er Klassik Kart Meisterschaft.
In Führung liegt derzeit der amtierende Meister Marlon Matei, Chris Stek und Berthold Bermel haben auch gut gepunktet und man darf gespannt sein wie die erst jetzt in die Meisterschaft eingreifenden Thomasse Kracht und Reim in Bopfingen aufgeigen. Besonders Kracht hat nach mehreren Motorschäden in Kerpen und entsprechender Punktediät natürlich noch Nachholbedarf. Wir dürfen auch wieder einige niederländische Kartkollegen begrüßen, die der Meisterschaft einen internationalen Touch geben.





