Kartsport Allgemein
21.04.2026
Klassik Kart Meisterschaft: Premiere in Bopfingen
Mit ihren Old-School-Karts zwischen all den modernen Maschinen, mussten sich die Klassiker dennoch nicht verstecken und überzeugten mit soliden Zeiten. Einzig das ungewohnte Anschieben – die meisten modernen Karts haben On-Bord-Starter – stellte die Helfercrew vor große Herausforderungen.
Flüssige Streckenführung, guter Belag und viele unterschiedliche Kurven waren speziell für die Schalterfahrer eine Herausforderung, aber alle Starter hatten großen Spaß. Die äußeren Bedingungen waren perfekt, lediglich am Sonntag gab es etwas kalten, böigen Wind. Der prognostizierte Regen hingegen blieb aus und die Regenreifen blieben unbenutzt.
Einige Starter aus den Niederlanden waren in die Ostalb gereist und in der Addition beider Wertungsläufe gewann Bart van den Hul (Landia) aus den Niederlanden vor dem amtierenden Meister Marlon Mathei aus Duisburg und Chris Stek (NL). Platz vier ging an den Pechvogel von Kerpen – Thomas Kracht aus Blomberg – vor Marcel Flens aus den Niederlanden.
Den sechsten Platz errang Thomas Reim, der die Bahn in Bopfingen noch aus seinen Sturm- und Drangzeiten kannte. Es folgten Berthold Bermel, Burkard Ballhorn und Bessel Minderhoud. Platz zehn ging an den rasenden Zahnarzt Jens Greif, der ein seltenes Swiss Hutless Vitesse-Kart auf die Bahn brachte und der etwas mit den gut abgelagerten Reifen aus den achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts haderte.
Fazit der Klassik Kart Meisterschaft: „Die Organisation in Bopfingen und GKS-Serienchef Jean Louis Capliuk waren sehr professionell und mustergültig. Unser Dank gilt auch den Sportwarten und Rennleiter Uwe Fuchs.“
Die Klassik Kart Meisterschaft trifft sich im Juni für ihren dritten Lauf im hessischen Oppenrod.





