Kartsport Allgemein
21.07.2026
Klassik-Kart-Happening in Gerolzhofen
Mit achtzehn Teilnehmern samt klassischen Karts entsprach die Starterzahl exakt der des Vorjahres, und es wurde wieder in einer gemeinsamen Gruppe gestartet, was problemlos funktionierte. Rennleiter Uwe Fuchs lobte sogar den Start zum zweiten Lauf als mustergültig. Die Teilnehmer kamen von nah und fern. Neben den bekannten Lokalmatadoren Stefan Günzel und Bernhard Oppmann kamen wieder einige Teilnehmer aus den Niederlanden, u.a. die Gerolzhofen Kenner Chris Stek und seine schnelle Frau Lies Lemckert. Sogar aus Tschechien kam Petr Hyrman angereist. Seinen Einstand bei den Klassikern gab Andreas Bara,l ein schneller Mann in den neunziger Jahren.
Die Zuschauer erfreuten sich am Klang der Parillas, den hochfrequent klingenden OKE-Antrieben der Mach 1 Karts und an den sonoren Schaltkartmotoren die sehr gut zu der selektiven unterfränkischen Avus passen und an längst vergangene Kart Zeiten erinnerten. Die Gerolzhofener hatten wieder eine mustergültige Organisation auf die Beine gestellt und boten eine schöne Veranstaltung. So zeigte sich der Club gut aufgestellt, auch Catering und Streckenansage waren wieder sehr gut. Rennleiter Uwe Fuchs und sein Team war dann auch am Sonntagabend noch in bester Stimmung und wickelte die Veranstaltung gekonnt wie immer ab.
An dieser Stelle ein Lob an die veranstaltende Motorsportvereinigung Gerolzhofen mit ihrem Chef Dietmar Röder die mit vielen jungen Funktionsträgern -und Innen die Veranstaltung gekonnt gerockt haben, auch ist das Bambini Nachwuchsprogramm des rührigen Vereins zu erwähnen.
Ein Lob auch an die Anschieber und Helfer und Offiziellen, die oft vergessen werden, die aber eigentlich die Sahne auf der Torte bei einer gelungenen Veranstaltung ausmachen.
Doch nun zum sportlichen Teil, die Klassiker fuhren zwei freie und ein Zeittraining zur Bildung der Startaufstellung, sowie je zwei Wertungsläufe im Gleichmäßigkeitsformat.
Es siegte in der Addition der beiden Läufe Thomas Reim auf Swiss Hutless, vor Marlon Mathei und Berthold Bermel, beide auf Mach 1. Vierter wurde Lokalmatador Bernhard Oppmann, ebenfalls Mach 1 vor „Neu Klassiker“ Andreas Baral auf Taifun. Platz sechs ging an Thomas Kracht, Mach 1 vor Marc Heiming auf Birel T1.
In der KKCD-Meisterschaft konnte der als Meisterschaftsführender angereiste Marlon Mathei mit seinem zweiten Platz den Meistertitel bereits im vorletzten Event sicherstellen. Er hat auch vom Speed her ordentlich zugelegt und sich zu einem Gleichmäßigkeits-Spezialisten entwickelt.
Weiterhin spannend bleibt es um die Podestplätze, aktuell ist die Reihung auf Platz zwei Chris Stek, vor Berthold Bermel, Thomas Reim, Bart van den Hul, Thomas Kracht, Andreas Kohler und Lies Lemckert.
Speziell Chis Stek, Berthold Bermel und Bart van den Hul liegen aussichtsreich und ein Thomas Kracht darf natürlich auch nicht abgeschrieben werden.
So geht es nach Wittgenborn zum Finale im Rahmen der GKS light Serie und man darf sich wieder auf einen Auftritt des rollenden Museums freuen. Und das Fazit, Gerolzhofen mag die Klassik Kart Fahrer, und umgekehrt. Schöne Strecke, gute Orga und viel Spaß mit netten Menschen, Klassik Kart Herz was willst du mehr.





