IMSA SportsCar Championship
29.06.2026
Porsche in Watkins Glen mit Podestplatz für den 963 und GT-Doppelsieg
Das 6-Stunden-Rennen im US-Bundesstaat New York war über weite Phasen von Unfällen und acht Safety-Car-Einsätzen geprägt. Mit einer guten Taktik und starken Leistungen von Werksfahrer Laurin Heinrich aus Deutschland und seinen Teamkollegen Tijmen van der Helm aus den Niederlanden sowie Kaylen Frederick aus den USA konnte JDC-Miller MotorSports am Ende Platz drei realisieren. Auch die beiden vom Werksteam Porsche Penske Motorsport eingesetzten Hybridprototypen aus Weissach fuhren zeitweise auf Podestkurs.
„Das Rennen war wie erwartet schwierig für uns“, sagt Urs Kuratle, Leiter Werksmotorsport LMDh. „Wir haben unter diesen Bedingungen mit unseren beiden Werksautos das Maximale herausgeholt. Porsche Penske Motorsport hat alle sich bietenden Chancen genutzt und fehlerfrei agiert. Mehr war heute nicht möglich. Gratulation an unser Kundenteam JDC-Miller MotorSports. Dort haben die gesamte Mannschaft und unser Werksfahrer Laurin Heinrich einen sehr guten Job gemacht.“
In der Herstellerwertung der IMSA belegt Porsche nach dem sechsten Rennen der Saison weiterhin den zweiten Platz. Laurin Heinrich rangiert in der Fahrermeisterschaft auf Rang zwei, die Werksfahrerduos Nasr/Andlauer und Estre/Vanthoor belegen die Plätze vier und sechs. Im IMSA Michelin Endurance Cup, der die Langstreckenrennen in Daytona, Sebring, Watkins Glen sowie auf der Road America und der Road Atlanta umfasst, liegt Porsche weiterhin an der Spitze.
In der GTD-Pro-Klasse hatte das Kundenteam AO Racing großes Pech. Dank einer guten Strategie und sauberen Fahrten lagen die beiden Briten Nick Tandy und Harry King im „Rexy“ genannten Neunelfer bis kurz vor Rennende im Kampf um den Sieg. Eine späte Durchfahrtsstrafe warf die Mannschaft jedoch 18 Minuten vor dem Fallen der Zielflagge auf Rang acht zurück. Für die Startnummer 911 von Manthey war das Rennen nach zwei Stunden beendet: Der Niederländer Loek Hartog touchierte auf Platz vier liegend in Kurve 6 die Barrieren, dabei erlitt der Neunelfer des Kundenteams aus Meuspath in der Eifel irreparable Schäden.
Besser lief es für die Partnerteams von Porsche Motorsport in der GTD-Kategorie. Der 911 GT3 R von Manthey 1st Phorm erreichte mit Werksfahrer Richard Lietz aus Österreich und seinen Teamkollegen Ryan Hardwick (USA) und Riccardo Pera (Italien) den Klassensieg. Platz zwei belegten der Amerikaner Adam Adelson, der Brite Callum Ilott und Tom Sargent aus Australien im baugleichen Auto von Wright Motorsports das Ziel. Der Neunelfer von RS1 beendete das Rennen auf Rang neun.
Der siebte Lauf zur IMSA WeatherTech SportsCar Championship findet am 12. Juli im Canadian Tire Motorsports Park nahe Toronto statt. Dort gehen nur die Klassen LMP2, GTD-Pro und GTD an den Start. Der nächste Einsatz des Porsche 963 in der Topkategorie GTP folgt am 2. August auf der Road America im US-Bundesstaat Wisconsin. Das Rennen nahe der Ortschaft Elkhart Lake geht über sechs Stunden und zählt seit diesem Jahr zum IMSA Michelin Endurance Cup.





