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HJS Rallye
31.08.2026

Ravenol Deutscher Rallye Cup: Kößler gewinnt in Niederbayern

Mit dem souveränen Gesamtsieg von Manuel Kößler / Benedikt Hofmann im Hyundai i20 Rally2 endete die AvD-Niederbayern Rallye (29. August 2026) rund um Außernzell. Beim achten Lauf zum Ravenol Deutscher Rallye Cup fuhren die Sieger alle Bestzeiten auf den sechs schnellen Wertungsprüfungen rund um Außernzell.

Zweite wurden Niki Schelle / Melanie Kalinke bei ihrer Premiere im Citroën C3 Rally2. Als Gruß zu Schelles kürzlichem Geburtstag ging das Duo mit der Startnummer 60 an den Start. „Das war eine Mega-Sache, für meinen ersten Start mit einem WRC2-Auto bin ich sehr zufrieden, aber das ist noch ausbaufähig“, berichtete Schelle. Sichtlich ergriffen ergänzte er: „Das mit der Startnummer 60, einfach der Wahnsinn. Hier waren Zeitnehmer im Einsatz, die kenne ich schon über 45 Jahre, seit ich Rallyesport betreibe – das war alles sehr bewegend.“

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Das Podium ergänzten Josef Haagen / Sandra Fellmair im BMW M3 (NC2), vor Christian Allkofer / Kathi Götzenberger, die im Renault Clio ART (NC3) erneut eine Top-Platzierung in den Asphalt brannten.

Raiman fährt sich in die Top-Ten der Ravenol DRC-Zwischenwertung

Mit einer sauberen Fahrt, „es ging wie auf Schienen durch dem Bayrischen Wald und wir hatten eine Menge Spaß auf den schnellen Prüfungen,“ sicherten sich Tim Raimann / Tizian Ort im BMW E36 den Sieg in der seriennahen Klasse NC8. „Dabei war es spannend bis zum Schluss, aber wir konnten unseren kleinen Vorsprung ins Ziel fahren und damit wichtige Punkte sammeln“, erklärte Raimann. In der Ravenol DRC-Zwischenwertung schoben sie sich in die Top-Ten der 81 platzierten Teams, „das ist auch das erklärte Saisonziel: Ein Platz in den Top-Ten.“

Lars Schwarzmannseder / Angelika Hornung waren mit ihrem Resultat, Platz neun in der mit 22 Startern am stärksten besetzten Klasse NC3, nicht wirklich zufrieden. „Es war sehr schnell, und da wird der Vorsichtige mit Rückstand bestraft, oder anders gesagt: Am Ende waren wir zu langsam oder die anderen einfach schneller – aber es ist gut, im Ziel zu sein,“ erklärte Schwarzmannseder augenzwinkernd. Dennoch: Mit den Punkten schoben sie sich auf Rang 18 der DRC-Wertung. 

Die ‚Einstellfahrt‘ im brandneuen Suzuki Swift Sport von Danny Kolletz / Sebastian Lange endete auf dem zweiten Platz in der Klasse NC4. „Oberstes Ziel war der Test und auch für uns Spaß zu haben, deshalb wussten wir bis zum Schluss nicht, wie wir in der Klasse lagen“, erklärte Kolleth. „Jetzt sind wir stolz auf das Ergebnis, wir sind gut in den Rhythmus gekommen und wissen auch, was am Auto noch aufzuarbeiten ist. Mit allen Beteiligten hat es riesigen Spaß gemacht – das macht definitiv Lust auf mehr.“ 

Hängende Köpfe gab es hingegen beim Team Jochen Kurz / Daniela Weinert im BMW M3 (NC2). „Es waren die erwartet schnellen und dadurch sehr anspruchsvollen Prüfungen, die für uns überwiegend neu waren. In der dritten Prüfung waren wir an einer Ecke den berühmten Tick zu schnell und sind rausgeflogen. Aber das gehört im Rallyesport auch dazu.“
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