Mit diesem Podestplatz schob sich Gerhard auch an die Spitze der Gassner Motorsport TOP Five Trophy, hier werden die DRC-Teams gewertet, die sich innerhalb der Top-Five der Gesamtwertung platzieren. „Ein herzliches Dankeschön den Organisatoren und allen Beteiligten für diese geniale Holsten Rallye. Ein super Mix an Prüfungen auf Asphalt und Schotter“, sagte Gerhard im Ziel. „Genial für uns, die wir eher selten eine Schotterrallye fahren. Ich kann die Rallye nur allen empfehlen, die heute nicht hier waren.“ Auch Michael Bieg, der gemeinsam mit Vanessa Dagge im Mitsubishi Lancer (NC1) hinter seinen finnischen Markenkollegen Rasmus Tuominen / Antti Nokrdström auf den sechsten Gesamtrang fuhr, strahlte im Ziel. „Es ist tatsächlich so ausgegangen, wie ich es mir gehofft habe. Das gegen den Finnen in der Klasse nichts auszurichten war, war von vornherein klar. Aber ich hatte die restlichen Kollegen aus der NC1 auf Schotter tatsächlich unter Kontrolle, das hat mir gefallen.“ Bieg ergänzte: „Der Sprung auf Platz vier in der DRC macht Lust auf mehr …“
Erfolgreicher Fahrzeugwechsel bei Müller und Bayer
Nach dem technischen Ausfall mit ihrem Yaris bei der ‚Kohle‘ mussten Kevin Müller / Stefanie Spreitzer auf ihren Rallye-Oldie, einen Opel Kadett GSi zurückgreifen. In der Klasse NC3 belegten sie auf Schotter den dritten Platz. „Ab der dritten Prüfung hatten wir viele technische Probleme, Kraftstoffpumpe, abgerissener Stabi vorne und Zündaussetzer. Zudem stand der Kadett 14 Monate nur rum und ist komplett auf Asphalt abgestimmt. Aber wir haben ihn durchgebracht und 5,83 Punkte sind besser als keine Punkte.“ Das Duo schob sich bis auf 0,66 Zähler an Pöttgen auf dem zweiten Platz der Zwischenwertung im Ravenol DRC heran.Ebenfalls auf ihr Ersatzauto griffen Tony Bayer / Dominik Buß bei der Schotter-Rallye im hohen Norden zurück. Im Seat Ibiza Cupra gewannen sie die Klasse NC8 und fuhren mit 9,0 Punkten das bislang höchste Saisonresultat ein. „Die neun Punkte sind Balsam auf der Seele und wir können sie hoffentlich bei unserer Heimveranstaltung in der Fränkischen Schweiz im BMW wiederholen“, formulierte Bayer. „Am Anfang mussten wir uns an das etwas andere Fahrgefühl gewöhnen, aber die ‚rote Rakete‘ ist schön fahrbar und auf Schotter konnten wir unsere Stärke ausspielen.“ Das Duo verschaffte sich so mit Platz sechs in der DRC-Tabelle eine perfekte Ausgangsposition für die noch folgenden beiden Läufe.
Werner Löseke / Paul Tenberge zählten zu den 19 Teams der 43 Starter, die das Ziel nicht sahen. „Nach der Besichtigung war uns klar, dass der, der hier durchkommt auch vorne dabei ist. In der ersten WP klappte das perfekt, das war auch wichtig, denn beim letzten Start in Putlos endete unsere Fahrt direkt zu Beginn abrupt.“ Doch in der zweiten Prüfung rollte ihr BMW M3 (NC2) ohne Vortrieb aus. „Vermutlich das Differential, aber es hat uns dennoch Spaß gemacht“, sagte Löseke. Trotz der Nullrunde verteidigten sie ihren dritten Platz in der Sonderwertung Ravenol DRC Trophy powered by Pirelli.





