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HJS Rallye
18.09.2026

Ravenol Deutscher Rallye Cup: Der heiße DRC-Herbst beginnt

Mit der 38. ADAC Rallye Kohle und Stahl (19. September 2026) beginnt im Ravenol Deutscher Rallye Cup der ‚heiße Herbst‘. Noch drei Vorläufe lang haben die eingeschriebenen 82 Teams die Möglichkeit, Punkte aus den Vorläufen zu sammeln. Die Titelentscheidung fällt dann beim gemeinsamen Finale mit doppelter Punktzahl. Der MSC Obere-Nahe als Veranstalter der ‚Kohle‘ musste durch Genehmigungsprobleme kurz vor der Veranstaltung noch einige Veränderungen am Streckenverlauf vornehmen. „Wir können daher die geplanten Prüfungen nicht komplett anbieten, haben aber eine hoffentlich für alle akzeptierbare Lösung gefunden“, erklärt Marc Stoll, Sportleiter des MSC und Rallyeleiter.

Mit den beiden ersten Startnummern gehen die Führenden in der Sonderwertung Gassner Motorsport TOP Five Trophy innerhalb des Ravenol DRC an den Start. Christopher Gerhard führt mit Björn Mann im Citroën C3 Rally2 (RC2) das Feld der 65 genannten Teams. In der Trophy liegt er nur knapp hinter Max Reiter / Conny Nemenich, die im Lancia Y Rally4 (RC4) mit der Nummer 2 auf die Prüfungen gehen. Hinter den beiden folgen mit Daniel Rexhausen / Steffen Reith (Škoda Fabia R5), Uwe und Jenny Gropp (ebenfalls C3 Rally2) und Stefan Göttig / Natalie Solbach-Schmidt (Hyundai i20 Rally2) drei weitere RC2-Boliden. „Wir freuen uns auf die Premiere bei der Kohle und Stahl“, sagt Gerhard, „wir hoffen mit einem guten Ergebnis ins Ziel zu kommen und ein paar Punkte in der Top-Five zu erzielen.“ Reiter, der neben der Top-Five-Wertung auch die saarländische Rallye-Meisterschaft anführt, erklärt: „Wir wollen erneut zeigen, dass wir im RC4 eine kleine Chance gegen die stärkeren Rally2-Fahrzeuge haben – auch wenn es wahrscheinlich nicht ganz reichen wird. Für die Meisterschaft ist es wichtig, möglichst viele Punkte mitzunehmen. Wir freuen uns auf eine schöne und sehr gut organisierte Veranstaltung.“ 

Müller und Pöttgen wollen zur DRC-Spitze aufschließen

Hinter Mathias Schläppi, der seine maximal sieben Ergebnisse schon eingefahren hat, liegen mit je sechs Resultaten Kevin Müller / Stephanie Spreitzer im Toyota GR Yaris (NC2) und Niklas Pöttgen / David Wölwer im Seat Ibiza (NC8) an der Spitze des Ravenol DRC. Sie sind nur durch 0,73 Punkte getrennt und müssen, um möglichst dicht an Schläppi herankommen zu können, maximal in ihren Klassen punkten. 

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„Wir dürfen Tischner im M3 nicht aus den Augen verlieren und alles für unseren vierten Klassensieg bei der Kohle geben“, erklären Müller / Spreitzer unisono. „Das wird sehr schwer, unsere Allrad ‚Daisy‘ kommt mit den schnellen WP’s nicht so gut klar.“ Pöttgen, der DRC-Champion der beiden letzten Jahre, hat in der mit neun Teams gut besetzten Klasse NC8 ebenfalls reichlich Konkurrenz. „Wir erwarten diesmal eine verdammt schnelle NC8 mit vielen Hochkarätern. Deshalb werden wir von Anfang an alles geben müssen um zu gewinnen. Vor allem auf die Revanche mit Finn (Nittel) freuen wir uns“, sagt Pöttgen. Beim letzten Aufeinandertreffen bei der Oberehe hatte Youngster Nittel im Ziel die Nase um die Winzigkeit von 0,3 Sekunden vorn. 

Stefan Petto / Marco Cremer starten in ihrem Opel Corsa D OPC wie Müller in der NC2, die mit zehn Startern eine hohe Punkteausbeute verspricht. Sie liegen mit nur fünf Resultaten in den Top-Ten des Ravenol DRC und kämpfen auch um den Titel der Saarland-Meisterschaft. „Die ‚Kohle‘ ist für uns ein Heimspiel, die Prüfungen sind anspruchsvoll, eine gute Orga, Fans und Freunde an der Strecke – also beste Voraussetzungen für ein tolles Rallye-Wochenende,“ freut sich Petto. „Wir müssen in unserer Klasse um das Podium kämpfen, um für beide Meisterschaften möglichst viele Punkte mitzunehmen.“
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