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HJS Rallye
24.08.2026

Ravenol Deutscher Rallye Cup: Björn Satorius feiert fünften Oberehe-Sieg in Folge

Der Auftakt zur zweiten Saisonhälfte des Ravenol Deutscher Rallye Cup der Saison 2026 wurde zu einem Rallyefest rund um Hillesheim in der Eifel. Dabei war das Siegerpodium der 53. ADAC-Rallye Oberehe (22. August 2026) identisch mit dem Vorjahr. Björn Satorius, mit Stephan Schneeweiß im Toyota GR Yaris Rally2, feierte den fünften Oberehe-Sieg in Folge. Mit Bestzeiten auf allen sechs Wertungsprüfungen und gut einer halben Minute Vorsprung gewannen sie vor den Niederländern Jasper und Nadine van den Heuvel im Citroën C3 Rally2. In einem weiteren C3 belegten Christopher Gerhard / Lena März wie 2025 den dritten Platz. Gerhard schob sich mit den Zählern für den dritten Gesamtrang in der Gassner Motorsport TOP Five Trophy knapp an den führenden Max Reiter heran. 

Im Ravenol DRC geht es nun Schlag auf Schlag weiter, an den beiden kommenden Wochenenden folgen die nächsten Läufe mit der AvD Niederbayern Rallye und der ADAC Lademanufaktur Rallye Ostwestfalen. 

Schläppi kann sich an der DRC-Spitze leicht absetzten

Um eine absolute Chancengleichheit zu gewährleisten, werden die Punkte im Ravenol DRC in den leistungsgerecht unterteilten Klassen vergeben. Innerhalb der Klassen dann in Relation der Platzierung zur Anzahl der dort gestarteten Teilnehmer. Für den Sieg in der NC3 mit 25 Startern erhielt Schläppi 9,80 Punkte, für Platz eins in der NC2 mit elf Teilnehmern wurden Müller 9,55 Zähler gutgeschrieben. Diese minimalen Unterschiede könnten am Ende noch wichtig werden. 

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„Für die erste Prüfung im Regen hatten wir genau die richtige Reifenwahl getroffen. Den Vorsprung konnten wir nachher verwalten. Diesmal waren die Strecken eher was für die leistungsstärkeren Autos, das hat sich anschließend im Trockenen gezeigt“, erläuterte Mathias Schläppi, der mit Markus Kempf im Peugeot 208 R2 unterwegs war. „Unsere Konstanz und die fehlerfreie Arbeit von Beiden im Cockpit hat dann zum Klassensieg und der fetten Punkteausbeute geführt“, ergänzte der Schweizer.

Mit dem Sieg in der Klasse NC2 bauten Kevin Müller / Stefanie Spreitzer in ihrem liebevoll ‚Daisy‘ genannten Toyota GR Yaris ihren zweiten DRC-Platz weiter aus. Sie liegen nach sechs der maximal sieben Läufe in Wertung nur 1,55 Punkte hinter Schläppi. „Wir drei mussten diesmal richtig hart kämpfen und unsere Daisy maximal ausquetschen. Unser Wunsch nach durchgehendem Regen erfüllte sich nicht, im Trocken konnten die BMW dann ihren Leistungsvorteil ausspielen,“ erklärte das Duo. 

„Das war heute einer der ‚schöneren‘ zweiten Plätze“, berichteten Niklas Pöttgen / David Wölwer, die im Seat Ibiza 1,8T erstmals in dieser Saison die seriennahe Klasse NC8 nicht gewannen. Sie wurden nach einem spannenden Kampf um den Wimpernschlag von 0,3 Sekunden von Finn Nittel geschlagen, der im BMW 323i gemeinsam mit Michael Wenzel unterwegs war. Für den 19jährigen Nittel war es nach einem Rallyesprint die erste Rallye. „Finn hat mit seiner geringen Erfahrung auf den schmierigen Strecken einen Wahnsinnsjob gemacht. Aber mit Platz zwei haben wir noch gute Punkte für den DRC geholt.“

Wie Schläppi starten auch Niklas und Gerit Möller in der NC3, bei der stark besetzten Klasse brachte auch Platz sechs noch viele Punkte, die im BMW 318ti den vierten DRC-Rang festigten. „Wir sind zwar fehlerfrei ins Ziel gekommen, aber die WP passten nicht so richtig zu unserem Auto, da waren die anderen einfach schneller unterwegs“, erklärt das Duo und ergänzte, „Oberehe war mal wieder perfekt organisiert, eine großartige Atmosphäre, selbst auf den Verbindungsetappen jubelten uns die Fans zu.“

Den fünften DRC-Platz bauten Tony Bayer / Dominik Buß aus, die im BMW 323 ti knapp hinter Müller Platz zwei in der NC2 belegten und auf Gesamtrang zehn fuhren. „Für die erste WP hatten wir die falsche Reifenwahl getroffen, das war der berühmte Griff ins Klo. Den Zeitverlust konnten wir bis ins Ziel nicht mehr aufholen. Aber wir waren Teil von Team ‚Schraubkäfig‘, mit dem wir die Mannschaftswertung gewonnen haben“. 
Mit dem (hart erkämpften) vierten Klassensieg in der RC4 schoben sich Max Reiter / Conny Nemenich im Lancia Y Rally4 auf den sechsten DRC-Zwischenrang. Mit weiteren Top-Resultaten jenseits der neun Punkte könnten sie noch zur Tabellenspitze aufschließen. 
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