GT4 Winter Series
23.03.2026
Valentin Kluss nach langer Pause von Formel 3 in GT4
„Danach konnte ich mir allerdings kein Budget mehr sichern, was mich zu einer längeren Rennpause zwang.“
Doch der Bad Mergentheimer gab nicht auf: Nach rund 75 Wochen kehrte er schließlich auf die Rennstrecke zurück.
Der frühere Förderpilot der ADAC Stiftung Sport feierte beim Finale der GT4 Winter Series sein Comeback im Automobilsport. „Dank der Unterstützung eines finanzstarken Partners und gemeinsam mit dem spanischen Team NM Racing konnte ich in Barcelona einen Mercedes-AMG GT4 fahren.“
Obwohl Kluss zuvor noch nie in einem GT4-Fahrzeug unterwegs war, zeigte er auf Anhieb eine starke Leistung und stellte sein Talent unter Beweis. Bereits in den freien Trainingssitzungen auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya zählte er zu den schnellsten Fahrern im Feld.
Ein Rückschlag folgte jedoch vor dem Qualifying: Nach einem Unfall seines Teamkollegen im freien Training war das Fahrzeug nicht rechtzeitig einsatzbereit. „So mussten wir beide Rennen vom Ende des 22 Fahrzeuge starken Feldes aufnehmen.“
Eine schwierige Ausgangslage, die sich auch im Rennverlauf bemerkbar machte: „Unser Speed war gut, und vielleicht wäre ein Top-5-Ergebnis möglich gewesen. Allerdings bauten die Reifen stark ab. Mit den Plätzen 13 und 9 blieben wir zwar hinter den Erwartungen, aber mehr war unter diesen Umständen nicht drin.“
Für den Youngster war es dennoch ein gelungener Einstand im GT-Sport: „Das Wochenende hat mir gezeigt, dass ich auch im GT-Rennsport erfolgreich sein kann. Jetzt hoffe ich auf die nötige Unterstützung, um diesen Weg weiterzugehen.“





