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GT4 European Series
19.09.2026

Audi und McLaren erhöhen nach Zandvoort-Qualifying den Druck

Team Speedcar und Elite Motorsport haben sich im Qualifying in Zandvoort jeweils eine Pole-Position gesichert und damit ihre Ausgangslage im Titelkampf der GT4 European Series verbessert.

Grégory Guilvert und Paul Petit holten im wechselhaften ersten Qualifying zum zweiten Mal in Folge die Pole-Position in Zandvoort. Im zweiten Zeittraining setzte sich das McLaren-Duo Charlie Hart und McKenzy Cresswell durch. Beide Crews gehören zu den Verfolgern des in der Meisterschaft führenden Mercedes-AMG von SR Motorsport by Schnitzelalm, der nach schwierigen Qualifyings mit Cedric Fuchs und Enrico Förderer in beiden Rennen weiter hinten startet.

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Auch in der Pro-Am-Klasse war Team Speedcar erfolgreich. Viny Beltramelli und Sacha Bottemanne sicherten sich jeweils eine Klassen-Pole. In der Am-Kategorie teilen sich die beiden Titelkonkurrenten die besten Startpositionen für die beiden Rennen.
 

Q1: Guilvert nutzt seine Chance

Ein heranziehender Regenschauer sorgte bereits im ersten Qualifying für zusätzliche Spannung. Für Guilvert bedeutete dies, dass seine schnelle Runde praktisch auf Anhieb sitzen musste.

Die Session wurde kurz nach dem Beginn unterbrochen, nachdem der Toyota GR Supra GT4 von Gazoo Racing Sweden nach einem technischen Problem in die Streckenbegrenzung von Kurve 1 eingeschlagen war. Nach dem Neustart setzte sich zunächst Yani Stevenheydens im McLaren von Elite Motorsport an die Spitze. Guilvert war anschließend jedoch 0,052 Sekunden schneller und übernahm die Führung, unmittelbar bevor der Regen stärker wurde.

Die wechselnden Bedingungen verhinderten weitere Verbesserungen. Schließlich wurde die Session erneut mit der roten Flagge unterbrochen. Damit stand die zweite Zandvoort-Pole in Folge für Guilvert und Team Speedcar fest.

Stevenheydens blieb Zweiter vor Charlie Hart im zweiten McLaren von Elite Motorsport. Benjamin Lariche belegte im Audi Rang vier vor Mees Houben im Toyota von Speedy Motorsport. Gabriele Piana brachte den BMW M4 GT4 von Borusan Otomotiv Motorsport auf Rang sechs. Cedric Fuchs qualifizierte den in der Meisterschaft führenden Mercedes-AMG von SR Motorsport by Schnitzelalm auf Position sieben.

Bei den Pro-Am-Fahrzeugen machten die zunehmend feuchten Bedingungen den Kampf um die vorderen Gesamtpositionen schwierig. Beltramelli sicherte sich dennoch die Klassen-Pole auf Gesamtrang 21. Dahinter folgte Charlie Robertson im McLaren, der auf Slicks im besonders nassen Streckenabschnitt einen heftigen Rutscher abfangen musste. Victor Bouveng stellte den Schubert-BMW auf den dritten Startplatz der Pro-Am-Wertung.

In der Am-Klasse setzte sich Christoffer Brunnhagen für Gazoo Racing Sweden vor Max Kronberg im Porsche von W&S Motorsport durch.
 

Q2: Elite Motorsport setzt das Ausrufezeichen

Vor Beginn des zweiten Qualifyings hatte der Regen aufgehört. Trotz der noch rutschigen Strecke entschieden sich sämtliche Fahrer für Slicks. Entsprechend änderte sich die Reihenfolge ständig, während sowohl die Strecke als auch die Pirelli-Reifen zunehmend auf Temperatur kamen.

Lokalmatador Leon van Verseveld sorgte zunächst für Aufsehen und brachte den Porsche von JW Raceservice in den Kampf um die Spitze, ehe eine Track-Limits-Verletzung seine Zeit zunichtemachte. Danach übernahm Petit im Audi die Führung. Robert Consani im Team-Speedcar-Audi, Erik Evans im Ford Mustang von Academy Motorsport und Kiano Blum im TeamFloral-Mustang wechselten sich anschließend an der Spitze ab.

Die entscheidende Runde gelang schließlich McKenzy Cresswell. Er setzte sich um 0,060 Sekunden ab und sicherte gemeinsam mit Charlie Hart die Pole-Position.

Blum überzeugte bei seinem GT4-Europe-Qualifying-Debüt mit dem zweiten Startplatz. Petit wurde Dritter vor Evans, Consani und Michiel Haverans im zweiten Mustang von Academy Motorsport.

In der Pro-Am-Klasse komplettierte Bottemanne das starke Qualifying für Team Speedcar. Er unterbot im Audi die zuvor von Ravi Ramyead im McLaren gesetzte Klassenbestzeit. Chris Salkeld brachte den BMW von Razoon - more than racing auf Rang drei der Klasse.

In der Am-Wertung schlug W&S Motorsport zurück: Daniel Blickle setzte sich im Porsche gegen Mikael Brunnhagen im Toyota durch.

Das erste Rennen in Zandvoort startet am Samstag, 19. September 2026, um 17:25 Uhr.

Zeitplan GT4 European Series: Zandvoort
Samstag, 19. September 2026
Qualifying: 11:15 Uhr (LIVE TV)
Rennen 1: 17:25 Uhr (LIVE TV)

Sonntag, 20. September 2026
Rennen 2: 11:35 Uhr (LIVE TV)
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