Njor hielt den Ginetta mit der Startnummer 3 während seines Stints in den Top 6 und übergab anschließend an Gialdini. Dieser arbeitete sich mit mehreren gezielten Überholmanövern durch das Feld und brachte das Auto schließlich in Führung. Mit ihrem zweiten Sieg des Wochenendes sind Njor und Gialdini bei noch zwei ausstehenden Rennen in der Silver-Wertung nicht mehr einzuholen.
Zandvoort – Dünen, Steilkurven und Nordseewind
Auch Prette lieferte im Masters Cup eine starke Vorstellung ab. Der Maserati-Pilot von LP Racing führte während der ersten Rennhälfte, musste nach dem Fahrerwechsel beziehungsweise Boxenstopp jedoch seine Kompensationszeit berücksichtigen. In der Schlussphase kämpfte er sich wieder nach vorne und überholte den KTM von Viktor Mraz (RTR Projects). Damit komplettierte Prette seinen Doppelsieg in Zandvoort und sicherte sich vorzeitig seinen dritten Masters-Titel. Er ist der erste Fahrer in der Geschichte der Serie, dem drei Titel in dieser Wertung gelangen.In der Pro-Am-Klasse sah zunächst alles nach einem Sieg für Mike Simpson und Lawrence Tomlinson aus. Der Ginetta mit der Startnummer 62 erhielt jedoch nachträglich eine Strafe, weil zum Neustart des Fahrzeugs eine externe Batterie verwendet worden war. Dadurch ging der Klassensieg an Marius Aigner und Reinhard Kofler im KTM von MZR.
Aus deutscher Sicht kam SR Motorsport by Schnitzelalm Racing mit Thilenius/Härtling auf Platz neun und P5 der Pro-Am-Klasse. Die Teamkollegen Wiskirchen/Kühne kamen im Mercedes auf P14 im Gesamtklassement und Rang sieben ind er Pro-Am-Klasse.
Das Finale der GT2 European Series wird am 17./18. Oktober 2026 in Portimao ausgetragen.





