GT World Challenge
14.04.2026
Rutronik Racing sammelt wichtige Eindrücke
Die drei Lamborghini-Werksfahrer Luca Engstler, Marco Mapelli und Patric Niederhauser steuerten den neuen Temerario GT3, welcher sein europäisches Renndebüt in Le Castellet feierte. Für das Team war es ein anspruchsvolles Rennwochenende. Der Rutronik Racing Temerario GT3 war auf dem 41. Startplatz der beste Lamborghini im Feld und konnte sich zunächst um einige Positionen vorarbeiten, ehe technische Probleme das Rennen beeinträchtigten und zum vorzeitigen Aus führten. Trotzdem konnte Rutronik Racing über das Rennwochenende und die Testfahrten wichtige Daten mit dem Lamborghini Temerario GT3 sammeln, welche für die zukünftige Weiterentwicklung wichtig sind.
Zudem brachte der Rennstall aus Remchingen einen Porsche 911 GT3 R EVO im Bronze Cup an den Start. Antares Au, Ricardo Pera und Loek Hartog wechselten sich im sechsstündigen Rennen am Steuer ab. Vom 38. Startplatz schob sich das Trio mit einem guten Speed, einer fehlerfreien Leistung und einer guten Strategie auf den 13. Platz in der Gesamtwertung vor und fuhr zu einem überlegenen Sieg in der Klasse. Der optimale Beginn der diesjährigen Saison für das Bronze Cup-Fahrzeug des Teams!
Die GT World Challenge Europe powered by AWS wird am ersten Mai-Wochenende auf dem Traditionskurs in Brands Hatch fortgesetzt. Das nächste Endurance Cup-Wochenende findet Ende Mai in Monza statt.
Klaus Graf, Teamchef Rutronik Racing: „Auf jeden Fall war es ein toller Erfolg mit unserem Porsche im Bronze Cup! Das Auto war über das gesamte Wochenende sehr schnell und die Fahrer haben einen super Job gemacht, gerade da es hier brutal schwierig mit den Tracklimits ist. Es war ein sehr sauberes Rennen von allen und ich freue mich sehr für die Fahrer. Es war wirklich fehlerfrei von allen und es war perfekt exekutiert vom Team. Von daher bin ich sehr stolz drauf. Mit unserem Pro-Auto war es klar, dass es schwierig wird. Der Lamborghini Temerario GT3 ist ein neues Auto und wir haben eine neue Partnerschaft. Wir haben viel gelernt übers Wochenende, leider konnten wir das Rennen aufgrund von mechanischen Problemen nicht zu Ende fahren. Das müssen wir nochmal genau analysieren. Aber es liegt noch viel Arbeit vor uns, was aber auch logisch in diesem kompetitiven Feld ist. Es ist natürlich ein hartes Umfeld, aber deswegen haben wir es auch in Anspruch genommen. Jetzt gilt es gemeinsam mit Lamborghini weiter dran zu arbeiten.“
Luca Engstler, Fahrer Lamborghini Temerario GT3 #96: „Es war natürlich nicht das Ergebnis, welches wir uns als Team erhofft haben. Dennoch denke ich, dass wir alle nach so einer harten Vorbereitung stolz sein können, dass wir hier gewesen sind und das Auto zum Laufen gebracht haben. Vielen Dank an das Team und alle Beteiligten. Jetzt versuchen wir hierdrauf aufzubauen und einen Schritt nach dem anderen zu machen.“
Ricardo Pera, Fahrer Porsche 911 GT3 R #97: „Es war ein perfektes Wochenende! Wir haben sehr gut gearbeitet und uns im Prolog und in den Trainings stetig verbessert. Im Rennen wussten wir, dass wir ein starkes Paket hatten, und am Ende konnten wir das ohne Fehler voll ausschöpfen. Ich bin wirklich stolz auf das Team, das einen fantastischen Job gemacht hat, und auf meine Teamkollegen, die großartig gefahren sind. Den ersten Saisonsieg in der GT World Challenge einzufahren, ist einfach unglaublich, und ich freue mich schon sehr darauf, mit dem Team in Monza wieder an die Arbeit zu gehen.“





