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GT World Challenge
03.08.2026

Rutronik Racing feiert erstes Podestergebnis mit Lamborghini Temerario GT3

Auf dem ehemaligen französischen GP-Kurs in Magny-Cours fand das dritte Rennwochenende des GT World Challenge powered by AWS Sprint Cup statt. Rutronik Racing setzte einen Lamborghini Temerario GT3 für Luca Engstler und Patric Niederhauser ein und reiste nach großen Fortschritten in den vergangenen Rennen zuversichtlich in den westlichen Teil des Burgunds.
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Im Test am Donnerstag und dem Training am Freitag nutzte das Team die Tracktime, um den Lamborghini Temerario GT3 perfekt auf die technisch anspruchsvolle Strecke abzustimmen. Im Samstagsqualifying hatte Luca Engstler mit kleineren technischen Problemen zu kämpfen und qualifizierte sich nur im hinteren Teil des Feldes. Im Rennen hatte das Team ebenfalls mit Problemen zu kämpfen und war schlussendlich auch in eine Kollision verwickelt, wodurch das Fahrzeug vorzeitig ausschied.

Am Sonntagvormittag zeigte Patric Niederhauser die bislang beste Qualifikationsleistung des neuen GT3-Fahrzeugs von Lamborghini in der hochkarätigen SRO-Rennserie, welche als weltweit stärkste GT3-Rennserie gilt. Der Schweizer qualifizierte sich im Fahrzeug mit der Startnummer #96 auf einem starken sechsten Startrang.

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Im Rennen brannten die beiden Lamborghini-Werksfahrer Niederhauser und Engstler ein Feuerwerk ab. Mit schnellen Rundenzeiten, einer fehlerfreien Leistung, einer guten strategischen Leistung und einem schnellen Boxenstopp kam der Bolide im auffälligen gelb-blauen Design in eine aussichtsreiche Position im Kampf um die Podestplätze. Rund zehn Minuten vor Rennende sicherte sich Engstler mit einem starken Überholmanöver den dritten Rang. In den finalen Rennminuten konnte der letztjährige Sieger der CrowdStrike 24 Hours of Spa noch Druck auf den Zweitplatzierten aufbauen, konnte aber keinen Angriff mehr platzieren. Der Jubel im gesamten Team über den dritten Rang war nach den harten ersten Rennwochenenden riesig.

Die GT World Challenge Europe powered by AWS begibt sich nun in eine vierwöchige Sommerpause und meldet sich am letzten August-Wochenende auf dem Nürburgring zurück. Auf dem Traditionskurs in der Eifel findet das vierte Endurance Cup-Rennen statt. Das nächste Sprint Cup-Wochenende wird vom 18. – 20. September auf dem niederländischen Dünenkurs in Zandvoort ausgetragen.

Klaus Graf, Teamchef Rutronik Racing: „Wir sind super happy über das erste Podium des Lamborghini Temerario GT3 in der GT World Challenge Europe. Es war ein wenig unser erklärtes Ziel für die zweite Saisonhälfte, die hier angefangen hat. Mich freut es natürlich für die Fahrer, aber fast noch mehr für unsere komplette Crew, die in den vergangenen Monaten super hart gearbeitet hat, um das Auto letztendlich an den Punkt zu bringen, an dem wir jetzt sind. Vielen Dank an Lamborghini für die Unterstützung, es war natürlich kein einfacher Start, aber wir sind auf einem sehr guten Weg, jetzt gilt es weiter dranzubleiben. Wir haben uns sicherlich erhofft in beiden Rennen ein Wörtchen mitzusprechen, hatten aber am Samstag einige kleine Probleme, die uns drangehindert haben, uns besser zu qualifizieren und das Rennen war dann letztendlich das Resultat von einem kompromittierten Qualifying. Patric hat am Sonntag den Grundstein gelegt mit einem sehr guten Qualifying, in dem alles einwandfrei funktioniert hat. Wenn man vorne dabei ist, hat man letztendlich auch die Möglichkeit mit einem guten Boxenstopp ein gutes Resultat zu erzielen. Im zweiten Stint gab es dann noch ein sehr geiles Überholmanöver von Luca und damit haben wir dann ein mega Resultat eingefahren.“

Luca Engstler, Lamborghini Temerario GT3 #96: „Ich bin super glücklich mit dem Ergebnis im zweiten Rennen! Ich denke, dass das Ergebnis zeigt, dass Rutronik Racing zusammen mit Lamborghini einen tollen Job macht. Wir machen einen Schritt nach dem anderen und kommen so immer näher an die Spitze heran. Das Podestergebnis ist eine Belohnung für jeden der in das Programm involviert ist. Nun freue ich mich auf die zweite Saisonhälfte und hoffe, dass wir das Momentum weiter ausnutzen können und in den kommenden Rennen so weitermachen.“
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