GT World Challenge
21.09.2026
Rutronik Racing etabliert sich in Zandvoort im hartumkämpften Spitzenfeld
Bei der Veranstaltung auf dem Grand-Prix-Circuit wurde Rutronik Racing vor Ort erneut von zahlreichen Gästen unterstützt, die den Rennstall aus Remchingen tatkräftig anfeuerten.
Nach zwei vielversprechenden und lehrreichen Trainingssitzungen am Freitag, ging Rutronik Racing zuversichtlich in das Qualifying am Samstagmorgen. Doch Verkehr behinderte Luca Engstler auf seiner schnellsten Runde, so dass er vom 26. Startplatz ins Rennen ging. Ein früher Reifenschaden und ein zusätzlicher Boxenstopp zerstörten alle Hoffnungen auf ein gutes Ergebnis komplett. Die beiden Lamborghini-Werksfahrer konnten sich in den verbleibenden Runden durch schnelle Rundenzeiten noch auf den 22. Rang vorkämpfen.
Mit einer antizyklischen Strategie, bei der Rutronik Racing allen anderen Fahrzeuge aus dem Weg ging, fuhr Patric Niederhauser für das Sonntagsrennen auf den siebten Startplatz. In einem intensiven Rennen wurden der Eidgenosse und sein Teamgefährte aus dem Allgäu in der Rennstunde in spannende und harte Kämpfe verwickelt. Schlussendlich sah Engstler die Zielflagge auf dem siebten Rang und fuhr damit ein starkes Ergebnis für das Lamborghini-Team ein.
Den Aufwärtstrend vom Rennwochenende auf der spektakulären Dünenachterbahn möchte Rutronik Racing nun mit zum Saisonfinale des GT World Challenge Europe powered by AWS Sprint Cup auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya mitnehmen. In bereits zwei Wochen finden die beiden Finalläufe der starkbesetzten Sprintmeisterschaft vor den Toren der spanischen Metropole statt.
Klaus Graf, Teamchef Rutronik Racing: „Wir verlassen Zandvoort sehr positiv, auch wenn wir in „nur“ einem Rennen ein gutes Resultat erzielen konnten. Aber am Sonntag haben wir ein starkes Qualifyingergebnis mit Platz sieben eingefahren und belegten dann auch im Rennen den siebten Rang. Damit konnten wir zeigen, dass wir mehr und mehr competetive sind. Ich denke, dass wir auch wieder weitere positive Dinge mitnehmen können. Wir konnten sehr gut an der Balance des Autos arbeiten und auch die Fahrer haben über das gesamte Wochenende sehr konzentriert mit den Ingenieuren gearbeitet. Wir sind jetzt an einem Punkt, wo wir uns wieder mit Details befassen können. Es war für das gesamte Team sehr wichtig, ein gutes Resultat zu erzielen. Der Samstag war ein bisschen holprig und auch ein bisschen unglücklich mit dem Reifenschaden im Rennen. Dort hatten wir einen Kontakt, der einen Slow Puncture ausgelöst hat. Aber unterm Strich haben wir bereits dort gezeigt, was wir für eine Pace haben und theoretisch wäre auch am Samstag ein Top-10-Ergebnis möglich gewesen. Aber alles im allen setzen wir den Trend fort. Heute haben wir für die Teamwertung die Punkte für Platz fünf belegt, womit wir erneut wichtige Punkte sammeln konnten. Wir nehmen jetzt erstmal das Positive mit zum Finale nach Barcelona und hoffen dort auf ein weiteres starkes Wochenende.“





