GT World Challenge
13.04.2026
Podestplätze für BMW zum Auftakt
Die amtierenden Gesamtsieger Kelvin van der Linde und Charles Weerts belegten gemeinsam mit Jordan Pepper den vierten Platz im Gesamtklassement, was zugleich Rang drei im Pro Cup bedeutete. Ein gelungenes Debüt feierte zudem BMW-M-Motorsport-Neuzugang Tim Tramnitz: Zusammen mit Jens Klingmann und Ugo de Wilde fuhr er auf den dritten Platz im Gold Cup.
Auch in den weiteren Klassen gab es Grund zur Freude: Im Silver Cup setzte sich das Team WRT durch, während im Bronze Cup Paradine Competition den Sieg feiern konnte.
Kein Sieg, aber jede Menge Achtungserfolge und viele wichtige Punkte standen am Ende des Rennens auf dem Circuit Paul Ricard zu Buche. Der #32 BMW M4 GT3 EVO mit Pepper, van der Linde und Weerts hielt sich über weite Strecken des Rennens in den Top-5 auf, ihm fehlte aber das letzte bisschen an Pace, um in den Kampf um den Sieg eingreifen zu können. Genauso erging es dem #98 BMW M4 GT3 EVO von ROWE Racing. Jake Dennis (GBR), Augusto Farfus (BRA) und Raffaele Marciello (SUI) zeigten von Startplatz 22 jedoch eine großartige Aufholjagd und beendeten das Rennen auf dem sechsten Gesamtrang. Der #46 BMW M4 GT3 EVO mit Dan Harper (GBR), Max Hesse (GER) und Valentino Rossi (ITA) am Steuer verlor durch eine 30-Sekunden-Strafe aufgrund der Missachtung blauer Flaggen viel Zeit und kam auf Position zwölf ins Ziel.
Im Gold Cup ließ Neuzugang Tramnitz in seinen ersten beiden Rennstints in einem GT-Rennauto mit starken Rundenzeiten aufhorchen und leistete einen wesentlichen Beitrag zum Podiumsplatz für den #998 BMW M4 GT3 EVO von ROWE Racing im ikonischen GEN M Design. Im Silver Cup kämpften Amaury Cordeel, Matisse Lismont (beide BEL) und Ignacio Montenegro (ARG) im #30 BMW M4 GT3 EVO des Teams WRT bis zur letzten Runde um den Sieg und überquerten die Ziellinie auf Position zwei. Im Bronze Cup fuhr BMW M Werksfahrer Dries Vanthoor (BEL) gemeinsam mit James Kellett und Darren Leung (beide GBR) im #991 BMW M4 GT3 EVO von Paradine Competition auf Rang drei.
Vincent Vosse (Teamchef WRT): „Ich denke, wir haben das Optimum aus diesem Rennen herausgeholt. Platz vier gesamt und Platz drei im Pro Cup bedeuten wertvolle Punkte für die Nummer 32. Leider hatte die Nummer 46 eine Strafe. Ich freue mich sehr über das Podium unserer Nummer 30. Jetzt werden wir alles analysieren, hart arbeiten und bei den nächsten Rennen stärker zurückkommen.“
Kelvin van der Linde (#32 BMW M4 GT3 EVO, Team WRT, 4. Platz): „Wir haben als Fahrercrew gut gearbeitet und das Maximum aus unserem Paket herausgeholt. Die Jungs ganz vorne waren diesmal etwas zu schnell für uns. Aber wir haben sowohl für den Endurance Cup als auch für die Gesamtwertung wichtige Punkte geholt. Die Saison ist noch lang, und wir werden hoffentlich beim nächsten Rennevent schon wieder stärker sein.“
Augusto Farfus (#98 BMW M4 GT3 EVO, ROWE Racing, 6. Platz): „Dieser sechste Platz von Startposition 22 fühlt sich an wie ein Podium. Wir hatten hier nicht das Paket, das wir gebraucht hätten, um aufs Podest fahren zu können. Aber wir haben gekämpft und wichtige Punkte für die Meisterschaft geholt. Jetzt sehen wir zu, dass wir es beim nächsten Rennen in Monza besser machen.“
Valentino Rossi (#46 BMW M4 GT3 EVO, Team WRT, 12. Platz): „Für uns wäre ein besseres Ergebnis möglich gewesen, denn die Pace war über weite Strecken des Rennens gar nicht schlecht. In meinem zweiten Stint hatte ich aber große Probleme mit dem Grip der Reifen und habe dadurch viel Zeit verloren. Dann kam noch die Zeitstrafe hinzu. Das ist sehr schade, denn dadurch sind wir eine Runde zurückgefallen und hatten keine Chance mehr, uns in die Top-10 zurückzukämpfen. Aber trotz allem gibt es auch positive Erkenntnisse aus diesem Rennen. Es war erst das erste Wochenende einer langen Saison.“
Tim Tramnitz (#998 BMW M4 GT3 EVO, ROWE Racing, 3. Platz Gold Cup): „Ich bin mit dem Podium super happy! Damit hatten wir nach dem Verlauf des Wochenendes nicht unbedingt gerechnet. Für mich ist es sehr gut gelaufen. Ich hatte extrem viel Spaß und habe viel gelernt. Vor allem das Fahren in die Nacht hinein war für mich etwas ganz Neues und Besonderes. Jens und Ugo haben auch einen super Job gemacht.“





