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GT World Challenge
02.09.2026

Gottfried Grasser: „Mehr konnten wir unter diesen Voraussetzungen nicht herausholen“

Das TGI Team by GRT musste beim vierten Lauf des GT World Challenge Europe Endurance Cup auf dem Nürburgring (28. bis 30. August 2026) ein schwieriges Wochenende hinnehmen. Teamchef Gottfried Grasser machte nach dem dreistündigen Rennen vor allem ein deutliches Performance-Defizit als entscheidenden Faktor aus.

„Wir haben früh erkennen müssen, dass das Performance-Defizit an diesem Wochenende sehr groß ist. Uns fehlte rund eine Sekunde und damit kann man keine Wunder vollbringen“, erklärte der Teamchef.

Der Lamborghini Temerario GT3 mit den Piloten Mirko Bortolotti, Franck Perera und Sandy Mitchell verfügte nicht über die notwendige Geschwindigkeit. Nach Angaben von Grasser fehlte dem Fahrzeug rund eine Sekunde auf die Spitze.

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Aufgrund dieser Ausgangslage änderte die Mannschaft ihre Herangehensweise für das Rennen. Statt mit hohem Risiko Positionen erzwingen zu wollen, konzentrierte sich TGI Team by GRT darauf, möglichst fehlerfrei durch die drei Stunden zu kommen und sich bietende Möglichkeiten zu nutzen.

Doch bereits beim Start musste das Team einen weiteren Rückschlag verkraften. Franck Perera wurde im Getümmel eingeklemmt. Neben dem Positionsverlust wurde dabei auch der Lamborghini beschädigt. Laut Grasser hatte dies unmittelbare Auswirkungen auf die weitere Performance: „Durch den Schaden haben wir zusätzlich Topspeed verloren.“

Trotz der Probleme hielt die Mannschaft an ihrer Strategie fest. Für Grasser war insbesondere entscheidend, dass sich weder Fahrer noch Team von den Schwierigkeiten aus dem Konzept bringen ließen. „Wir haben davon unbeeinträchtigt aber einfach weiter unseren Job gemacht. Die Crew, die Fahrer – alle haben es perfekt umgesetzt.“

Am Ende kam man auf Platz 18 von Startplatz 35. Schadensbegrenzung aber nicht das, was man sich vorstellte.
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